Kluger Hans war klug

Hans [http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Hans_1910.jpg]

Der Kluge Hans, ein Pferd der Rasse Orlow-Traber, erlangte an der Jahrhundertwende vom 19. ins 20. Jahrhundert Weltruhm, er fand sogar Eingang in Form des “Kluger-Hans-Effekt” in die Tierpsychologie. Auf einfache Rechenaufgaben antwortete das Pferd mit hoher Wahrscheinlichkeit korrekt, entweder mit den Hufen oder mit dem Kopf.

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Ist das Netz ein Nicht-Ort?

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Es gibt diese und jene Orte. Marc Augé spricht bei jenen Orten von Nicht-Orten und meint damit sinnentleerte Funktionsorte. Diese Nicht-Orte sind keine “anthropologischen Orte”, der Mensch ist nicht heimisch in ihnen, sie haben keine gemeinsame Vergangenheit, schaffen keine sozialen Beziehungen. “So wie ein Ort durch Identität, Relation und Geschichte gekennzeichnet ist, so definiert ein… weiter

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[Kneipen] Ruine (Berlin)

Die "Ruine" in Berlin am Winterfeldplatz 1981

In den 1970er bis Mitte der 80er Jahre besaß die “Ruine” in Berlin(West) Kultstatus. Mensch musste schon einiges getankt oder geraucht haben – oder den Vorsatz haben, dieses innerhalb kürzester Zeit nachzuholen –, um sich dort wohlzufühlen. Aber dann war es klasse!

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Sterben gefährdet ihre Unsterblichkeit

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Die Sache mit der Unsterblichkeit ist ja einer dieser Menschheitsträume – klingt erstmal ganz gut, und ewiges Leben in der einen oder anderen Weise zu versprechen ist ja auch bei Religionen Standard. Und sterben soll ja auch nicht so dolle sein. Allerdings habe ich da durchaus Bedenken, ob es wirklich so toll ist, hunderte Millionen… weiter

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Zum Valentinstag. In Liebe, deine Wissenschaft.

Der Valentinstag geht angeblich auf christliche Märtyrer zurück, die geköpft wurden. Da passt es sehr gut, dass ich gerade in Washington bin und heute einen Vortrag halte. — Einen Bloody Mary bitte. — Auch die liebe Wissenschaft erleidet das Martyrium durch Enthaupten in Deutschland. Deswegen bin ich in Washington. Hannelore Kraft — schlechte Bildungspolitik übergreift… weiter

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Transparenz(papier)

Transparenz, was für ein Begriff! Heutzutage. Früher, in den 70er/80er Jahren, habe ich noch Funktionen auf transparentes Millimeterpapier gezeichnet oder auf Transparenzpapier mit Tuschefüller Landkarten erstellt. Heute bin ich selbst zum Transparenzpapier geworden, Teil der Transparenzgesellschaft. Ich glaube ja, dass Distanz und Scham sich nicht in die heutige “beschleunigte” Welt integrieren lassen, sie passen nicht… weiter

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Schreiben Kinder offene Briefe?

Heute geht der Brief eines 9½jährigen Mädchens durchs Netz, mir aufgefallen bei twitter. Es handelt sich um einen (guten) Leserbrief des Kindes an DIE ZEIT zum heiß diskutierten Thema “das Wort Neger in Kinderbüchern”. Das eigentliche Thema soll hier mal außer Acht gelassen werden, das wird an anderen Stellen ausgiebig diskutiert. Es geht mir hier um… weiter

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Ästhetik von Schneekristallen

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Der Post Natürliche Schönheit in den Wissenschaften hier bei uns im KneipenLog und die gelegentlichen Schneefälle haben mich bewogen, ausnahmsweise mal kurz allein vor die Tür zu gehen und mich mit Stirnlampe und Lupe an der Schönheit von Schnee und dessen Kristallen zu erfreuen. Für Thomas Mann sind Schneeflocken DAS Beispiel des hochdifferenzierten Kunstwerks. eine endlose… weiter

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Kultur als Summe

Immer wieder kommt er hoch. Der Nutzwert. Schönheit spielt eine untergeordnete Rolle. Das geht soweit, dass zukünftigen Angehörigen der schreibenden Zunft Adjektive abgewöhnt werden. Sie sollen Schnörkel vermeiden, alles Überflüssige. Gut, was genau denn überflüssig ist, wird gerne offen gelassen. Unser Leben wird bestimmt von Notwendigkeiten. Aber Kunst, Literatur, Architektur? Selbstverständlich gibt es Gebrauchskunst –… weiter

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Twipression

traenen

 Je länger ich bei twitter bin, desto mehr fällt mir auf, dass verdammt viele Menschen dort von der Grundstimmung her unglücklich bis depressiv sind bzw. scheinen oder sich den Anschein geben. Der Anteil der unglücklichen Menschen erscheint mir bei twitter deutlich höher als im “wirklichen Leben” oder auch auf facebook oder google+.
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