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	<title>Comments on: Sterben gefährdet ihre Unsterblichkeit</title>
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	<description>Ein Prost auf die Erkenntnis!</description>
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		<title>By: KarlRainer</title>
		<link>http://www.kneipenlog.de/unsterblichkeit/#comment-348</link>
		<dc:creator><![CDATA[KarlRainer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Mar 2013 10:24:30 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ewig leben

Erstaunlich - erstaunlich, - dieses „um den heissen Brei“ Herumreden. Das kommt daher weil
der Brei mit der Materie und der Biologie nicht im Einklang zu stehen scheint. Jaja: scheint.

Freud nannte den Brei „schwarze Schlammflut“ wenn ich das richtig erinnere. Kein Wunder schleicht man sich, wenn höher gebildet, indigniert daran vorbei. Schliesslich ist der mit dem Bärtchen Akademiker hmm gewesen. Der Jung? na jaa das war doch dieser Schweizer odder?

Lange ist’s her, da wurde der Vatikan gefragt wie lange denn eine „Ewigkeit“ sei. Die Antwort war: Eine Milliarde Jahre. Neun Nullen (für englisch denkende). Unser Planet ist also vierkommasoundso Ewigkeiten alt , na gut, jung.

Wo war ich kleben geblieben... eben, der Brei, der heisse. Das wisst ihr doch! Ihr müsst es hier aba nicht schriftlich darlegen neinein - ICH bin ja da! Der einfache, siebzigjährige Laie mit Breitbandbildung und genügend Paranoia (häufig gebrauchtes Wort von Vernuftmenschen) über die Verschränkung von diesen Dingerchen hinauszudenken, zu fabulieren, zu fantasieren, zu grübeln. 

Es ist also aus der Perspektive des heissen Breis betrachtet, der Toood (langes hohles Echo einer leeren Tiefgarage) diese Türe, nein, Pforte, Pforte klingt poetischer, zum äh zum Drüben. Gut, auch ich habe Hemmungen dieses hier mit „Drüben“ umschriebene Wort über die Internetsatelliten zu verteilen. Denn wer das ausspricht ist doof. 

Vielleicht haben ja einige von euch den Mut zum aussergewönlichen Experiment:
Vor dem Einschlafen denken: Ich möchte mein persönliches Jenseits besuchen.

Ups! jetzt ist’s mir doch noch rausgerutscht.

Empfehlung: Beim ersten mal etwas weiches neben das Bett legen. Es besteht nämlich die Gefahr des herausfallens. Wer Angst hat sowas verrücktes zu tun, lasse es lieber bleiben. Ich lehne jede Verantwortung ab. Um zu ergründen wie das Hirn dabei funzt lese man, wenn akademisch umzäunt, Werke bekannter etablierter Hirnforscher wie zum Beispiel Ramachandran, und... na - ich habs auf der Zunge.... 
Für die welche in den anderen fünfzig Prozent der Realität (hähä) herumstochern wollen gibt es tonnenweise Schlammflut-Literatur.
(Feierlich): Rudolf Steiner, Carlos Castaneda, Robert Monroe, Elisabet Kübler Ross, Swami Braphupada, Armin Risi, etwa sechzig Philosophen von Heraklit (alles fliesst) bis Vossenkuhl.

Ich persönlich mag mehr den Dürr. Und den Feynman natürlich. Aba der lebt ja nimma. 

Wirklich?

Sans griässt

KarlRainer]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ewig leben</p>
<p>Erstaunlich &#8211; erstaunlich, &#8211; dieses „um den heissen Brei“ Herumreden. Das kommt daher weil<br />
der Brei mit der Materie und der Biologie nicht im Einklang zu stehen scheint. Jaja: scheint.</p>
<p>Freud nannte den Brei „schwarze Schlammflut“ wenn ich das richtig erinnere. Kein Wunder schleicht man sich, wenn höher gebildet, indigniert daran vorbei. Schliesslich ist der mit dem Bärtchen Akademiker hmm gewesen. Der Jung? na jaa das war doch dieser Schweizer odder?</p>
<p>Lange ist’s her, da wurde der Vatikan gefragt wie lange denn eine „Ewigkeit“ sei. Die Antwort war: Eine Milliarde Jahre. Neun Nullen (für englisch denkende). Unser Planet ist also vierkommasoundso Ewigkeiten alt , na gut, jung.</p>
<p>Wo war ich kleben geblieben&#8230; eben, der Brei, der heisse. Das wisst ihr doch! Ihr müsst es hier aba nicht schriftlich darlegen neinein &#8211; ICH bin ja da! Der einfache, siebzigjährige Laie mit Breitbandbildung und genügend Paranoia (häufig gebrauchtes Wort von Vernuftmenschen) über die Verschränkung von diesen Dingerchen hinauszudenken, zu fabulieren, zu fantasieren, zu grübeln. </p>
<p>Es ist also aus der Perspektive des heissen Breis betrachtet, der Toood (langes hohles Echo einer leeren Tiefgarage) diese Türe, nein, Pforte, Pforte klingt poetischer, zum äh zum Drüben. Gut, auch ich habe Hemmungen dieses hier mit „Drüben“ umschriebene Wort über die Internetsatelliten zu verteilen. Denn wer das ausspricht ist doof. </p>
<p>Vielleicht haben ja einige von euch den Mut zum aussergewönlichen Experiment:<br />
Vor dem Einschlafen denken: Ich möchte mein persönliches Jenseits besuchen.</p>
<p>Ups! jetzt ist’s mir doch noch rausgerutscht.</p>
<p>Empfehlung: Beim ersten mal etwas weiches neben das Bett legen. Es besteht nämlich die Gefahr des herausfallens. Wer Angst hat sowas verrücktes zu tun, lasse es lieber bleiben. Ich lehne jede Verantwortung ab. Um zu ergründen wie das Hirn dabei funzt lese man, wenn akademisch umzäunt, Werke bekannter etablierter Hirnforscher wie zum Beispiel Ramachandran, und&#8230; na &#8211; ich habs auf der Zunge&#8230;.<br />
Für die welche in den anderen fünfzig Prozent der Realität (hähä) herumstochern wollen gibt es tonnenweise Schlammflut-Literatur.<br />
(Feierlich): Rudolf Steiner, Carlos Castaneda, Robert Monroe, Elisabet Kübler Ross, Swami Braphupada, Armin Risi, etwa sechzig Philosophen von Heraklit (alles fliesst) bis Vossenkuhl.</p>
<p>Ich persönlich mag mehr den Dürr. Und den Feynman natürlich. Aba der lebt ja nimma. </p>
<p>Wirklich?</p>
<p>Sans griässt</p>
<p>KarlRainer</p>
]]></content:encoded>
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		<title>By: KarlRainer</title>
		<link>http://www.kneipenlog.de/unsterblichkeit/#comment-347</link>
		<dc:creator><![CDATA[KarlRainer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Mar 2013 10:22:30 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ewig leben

Erstaunlich - erstaunlich, - dieses „um den heissen Brei“ Herumreden. Das kommt daher weil
der Brei mit der Materie und der Biologie nicht im Einklang zu stehen scheint. Jaja: scheint.

Freud nannte den Brei „schwarze Schlammflut“ wenn ich das richtig erinnere. Kein Wunder schleicht man sich, wenn höher gebildet, indigniert daran vorbei. Schliesslich ist der mit dem Bärtchen Akademiker hmm gewesen. Der Jung? na jaa das war doch dieser Schweizer odder?

Lange ist’s her, da wurde der Vatikan gefragt wie lange denn eine „Ewigkeit“ sei. Die Antwort war: Eine Milliarde Jahre. Neun Nullen (für englisch denkende). Unser Planet ist also vierkommasoundso Ewigkeiten alt , na gut, jung.

Wo war ich kleben geblieben... eben, der Brei, der heisse. Das wisst ihr doch! Ihr müsst es hier aba nicht schriftlich darlegen neinein - ICH bin ja da! Der einfache, siebzigjährige Laie mit Breitbandbildung und genügend Paranoia (häufig gebrauchtes Wort von Vernuftmenschen) über die Verschränkung von diesen Dingerchen hinauszudenken, zu fabulieren, zu fantasieren, zu grübeln. 

Es ist also aus der Perspektive des heissen Breis betrachtet, der Toood (langes hohles Echo einer leeren Tiefgarage) diese Türe, nein, Pforte, Pforte klingt poetischer, zum äh zum Drüben. Gut, auch ich habe Hemmungen dieses hier mit „Drüben“ umschriebene Wort über die Internetsatelliten zu verteilen. Denn wer das ausspricht ist doof. 

Vielleicht haben ja einige von euch den Mut zum aussergewönlichen Experiment:
Vor dem Einschlafen denken: Ich möchte mein persönliches Jenseits besuchen.

Ups! jetzt ist’s mir doch noch rausgerutscht.

Empfehlung: Beim ersten mal etwas weiches neben das Bett legen. Es besteht nämlich die Gefahr des herausfallens. Wer Angst hat sowas verrücktes zu tun, lasse es lieber bleiben. Ich lehne jede Verantwortung ab. Um zu ergründen wie das Hirn dabei funzt lese man, wenn akademisch umzäunt, Werke bekannter etablierter Hirnforscher wie zum Beispiel Ramachandran, und... na - ich habs auf der Zunge.... 
Für die welche in den anderen fünfzig Prozent der Realität (hähä) herumstochern wollen gibt es tonnenweise Schlammflut-Literatur.
(Feierlich): Rudolf Steiner, Carlos Castaneda, Robert Monroe, Elisabet Kübler Ross, Swami Braphupada, Armin Risi, etwa sechzig Philosophen von Heraklit (alles fliesst) bis Vossenkuhl.

Ich persönlich mag mehr den Dürr. Und den Feynman natürlich. Aba der lebt ja nimma. 

Wirklich?

Sans griässt

KarlRainer]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ewig leben</p>
<p>Erstaunlich &#8211; erstaunlich, &#8211; dieses „um den heissen Brei“ Herumreden. Das kommt daher weil<br />
der Brei mit der Materie und der Biologie nicht im Einklang zu stehen scheint. Jaja: scheint.</p>
<p>Freud nannte den Brei „schwarze Schlammflut“ wenn ich das richtig erinnere. Kein Wunder schleicht man sich, wenn höher gebildet, indigniert daran vorbei. Schliesslich ist der mit dem Bärtchen Akademiker hmm gewesen. Der Jung? na jaa das war doch dieser Schweizer odder?</p>
<p>Lange ist’s her, da wurde der Vatikan gefragt wie lange denn eine „Ewigkeit“ sei. Die Antwort war: Eine Milliarde Jahre. Neun Nullen (für englisch denkende). Unser Planet ist also vierkommasoundso Ewigkeiten alt , na gut, jung.</p>
<p>Wo war ich kleben geblieben&#8230; eben, der Brei, der heisse. Das wisst ihr doch! Ihr müsst es hier aba nicht schriftlich darlegen neinein &#8211; ICH bin ja da! Der einfache, siebzigjährige Laie mit Breitbandbildung und genügend Paranoia (häufig gebrauchtes Wort von Vernuftmenschen) über die Verschränkung von diesen Dingerchen hinauszudenken, zu fabulieren, zu fantasieren, zu grübeln. </p>
<p>Es ist also aus der Perspektive des heissen Breis betrachtet, der Toood (langes hohles Echo einer leeren Tiefgarage) diese Türe, nein, Pforte, Pforte klingt poetischer, zum äh zum Drüben. Gut, auch ich habe Hemmungen dieses hier mit „Drüben“ umschriebene Wort über die Internetsatelliten zu verteilen. Denn wer das ausspricht ist doof. </p>
<p>Vielleicht haben ja einige von euch den Mut zum aussergewönlichen Experiment:<br />
Vor dem Einschlafen denken: Ich möchte mein persönliches Jenseits besuchen.</p>
<p>Ups! jetzt ist’s mir doch noch rausgerutscht.</p>
<p>Empfehlung: Beim ersten mal etwas weiches neben das Bett legen. Es besteht nämlich die Gefahr des herausfallens. Wer Angst hat sowas verrücktes zu tun, lasse es lieber bleiben. Ich lehne jede Verantwortung ab. Um zu ergründen wie das Hirn dabei funzt lese man, wenn akademisch umzäunt, Werke bekannter etablierter Hirnforscher wie zum Beispiel Ramachandran, und&#8230; na &#8211; ich habs auf der Zunge&#8230;.<br />
Für die welche in den anderen fünfzig Prozent der Realität (hähä) herumstochern wollen gibt es tonnenweise Schlammflut-Literatur.<br />
(Feierlich): Rudolf Steiner, Carlos Castaneda, Robert Monroe, Elisabet Kübler Ross, Swami Braphupada, Armin Risi, etwa sechzig Philosophen von Heraklit (alles fliesst) bis Vossenkuhl.</p>
<p>Ich persönlich mag mehr den Dürr. Und den Feynman natürlich. Aba der lebt ja nimma. </p>
<p>Wirklich?</p>
<p>Sans griässt</p>
<p>KarlRainer</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Christian</title>
		<link>http://www.kneipenlog.de/unsterblichkeit/#comment-240</link>
		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Feb 2013 23:11:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kneipenlog.de/?p=1227#comment-240</guid>
		<description><![CDATA[Dem Sterben bin ich schon oft begegnet; der Tod hat viele Gesichter, er kann mild und grausam sein, aber am Ende wird er alles gleichgültig sein lassen. Ich finde eher das Totsein beängstigend: Plötzlich weg, nicht mehr vorhanden. Unvorstellbar, vielleicht wehrt sich mein Geist deswegen dagegen.
Was die Lust angeht: halte ich auch für wichtig, und Lust ist vielleicht auch der Grund für die Unsterblichkeitssehnsucht: Nach Lacan ist Lust die Trennung, die ewige Nicht-Erfüllung des Verlangens. Vielleicht haben wir eine solche Lust an der Unsterblichkeit und auch am Tod, weil wir ersteres nie erreichen und zweiteres nur ein Mal, allerdings ist die Erfüllung schon nicht mehr Teil der Lust, sondern das Ende. Schwer vorzustellen: das Ende der Existenz.
Rolands Position halte ich für zu radikal dekonstruktivistisch: natürlich sind die meisten Kontinuitäten konstruiert; was aber bleibt, wenn man selbst dem Individuum die Kontinuität abspricht? Ich halte das zudem für unzulässig, da zwar der einjährige und der tausendjährige weit voneinander entfernt wären, aber jede Zwischenstufe auf den Erfahrungen der vorhergehenden basiert, ohne diese also gar nicht so existieren könnte. Ich denke, das schießt übers Ziel hinaus.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dem Sterben bin ich schon oft begegnet; der Tod hat viele Gesichter, er kann mild und grausam sein, aber am Ende wird er alles gleichgültig sein lassen. Ich finde eher das Totsein beängstigend: Plötzlich weg, nicht mehr vorhanden. Unvorstellbar, vielleicht wehrt sich mein Geist deswegen dagegen.<br />
Was die Lust angeht: halte ich auch für wichtig, und Lust ist vielleicht auch der Grund für die Unsterblichkeitssehnsucht: Nach Lacan ist Lust die Trennung, die ewige Nicht-Erfüllung des Verlangens. Vielleicht haben wir eine solche Lust an der Unsterblichkeit und auch am Tod, weil wir ersteres nie erreichen und zweiteres nur ein Mal, allerdings ist die Erfüllung schon nicht mehr Teil der Lust, sondern das Ende. Schwer vorzustellen: das Ende der Existenz.<br />
Rolands Position halte ich für zu radikal dekonstruktivistisch: natürlich sind die meisten Kontinuitäten konstruiert; was aber bleibt, wenn man selbst dem Individuum die Kontinuität abspricht? Ich halte das zudem für unzulässig, da zwar der einjährige und der tausendjährige weit voneinander entfernt wären, aber jede Zwischenstufe auf den Erfahrungen der vorhergehenden basiert, ohne diese also gar nicht so existieren könnte. Ich denke, das schießt übers Ziel hinaus.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Die schleichende Ausweitung des Urheberrechtes &#124; Schmalenstroer.net</title>
		<link>http://www.kneipenlog.de/unsterblichkeit/#comment-239</link>
		<dc:creator><![CDATA[Die schleichende Ausweitung des Urheberrechtes &#124; Schmalenstroer.net]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Feb 2013 11:49:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kneipenlog.de/?p=1227#comment-239</guid>
		<description><![CDATA[[...] Das Kneipenlog diskutiert über Unsterblichkeit und ich schrieb über Urheberrecht. Die Verbindung beider Themen ist unangenehm, aber interessant. Das Urheberrecht gilt bekanntlicherweise bis 70 Jahre nach dem Tod. Gebe ich jetzt den Löffel ab, wird dieser Text am 1. Januar 2083 zusammen mit den Werken von Otfried Preußler gemeinfrei. [...]]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Das Kneipenlog diskutiert über Unsterblichkeit und ich schrieb über Urheberrecht. Die Verbindung beider Themen ist unangenehm, aber interessant. Das Urheberrecht gilt bekanntlicherweise bis 70 Jahre nach dem Tod. Gebe ich jetzt den Löffel ab, wird dieser Text am 1. Januar 2083 zusammen mit den Werken von Otfried Preußler gemeinfrei. [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Roland</title>
		<link>http://www.kneipenlog.de/unsterblichkeit/#comment-229</link>
		<dc:creator><![CDATA[Roland]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Feb 2013 13:28:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kneipenlog.de/?p=1227#comment-229</guid>
		<description><![CDATA[Ich glaube, das Problem an der Ewigkeit wäre gar nicht mal die Langeweile - sondern die 100%ige Wahrscheinlichkeit, dass man früher oder später alles erleben müsste. Ein Haupt-Vorteil der Endlichkeit des Seins wäre somit, dass einem eine ganze Menge erspart bleiben kann.

Und nicht nur, dass man auch die unwahrscheinlichsten Unbilden irgendwann in der Ewigkeit mal über sich ergehen lassen müsste - man müsste es sogar für eine Ewigkeit tun. Denn in der Ewigkeit ist genug Platz für etliche Ewigkeiten (wie hieß das noch? Aleph?) ...

Klar - es wäre auch Platz für ewig währende Orgasmen. Aber ob das eine das andere aufwiegt ...?

Wie auch immer - der Begriff der ewigen absoluten Unsterblichkeit selbst ist dermaßen theoretisch, dass es in der Überlegung darum eigentlich gar nicht gehen kann. Wenn überhaupt kann man hier nur über die &quot;relative Unsterblichkeit&quot; sprechen, wie es bei &quot;Perry Rhodan&quot; so schön genannt wird.

Und somit ist die Option gar nicht Endlichkeit oder Unendlichkeit des Lebens. Denn auch eine Seegurke (so sie denn tatsächlich biologisch unsterblich ist) wird früher oder später gefressen, geht an einer Krankheit zugrunde oder fällt sonstwie der Entropie anheim.

Hinzu kommt, dass es mit der Kontinuität unseres &quot;einen Lebens&quot; doch letztlich auch nicht sonderlich weit her ist. Ich möchte mal die Behauptung aufstellen, dass der Junge und auch der Jugendliche, der ich mal war, längst nicht mehr existieren.
Was hätte ich also jetzt von der Gewissheit (oder wenigstens der hohen Wahrscheinlichkeit), dass es in zweihundert - oder meinetwegen sogar dreitausend Jahren ein Bewusstsein gibt, dass sich direkt aus meinem heutigen entwickelt hat?
Vermutlich nix.

Außer vielleicht, dass es mir ein wenig die kreatürliche Angst vor dem Sterben nehmen würde.

Wisst ihr was? Völlig unabhängig von allen vorangegangenen Überlegungen ... Ich würd das mit der (relativen) Unsterblichkeit einfach mal ausprobieren wollen. Über Langeweile lamentieren könnt ich dann in zwei, drei tausend Jahren immer noch. ;-)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube, das Problem an der Ewigkeit wäre gar nicht mal die Langeweile &#8211; sondern die 100%ige Wahrscheinlichkeit, dass man früher oder später alles erleben müsste. Ein Haupt-Vorteil der Endlichkeit des Seins wäre somit, dass einem eine ganze Menge erspart bleiben kann.</p>
<p>Und nicht nur, dass man auch die unwahrscheinlichsten Unbilden irgendwann in der Ewigkeit mal über sich ergehen lassen müsste &#8211; man müsste es sogar für eine Ewigkeit tun. Denn in der Ewigkeit ist genug Platz für etliche Ewigkeiten (wie hieß das noch? Aleph?) &#8230;</p>
<p>Klar &#8211; es wäre auch Platz für ewig währende Orgasmen. Aber ob das eine das andere aufwiegt &#8230;?</p>
<p>Wie auch immer &#8211; der Begriff der ewigen absoluten Unsterblichkeit selbst ist dermaßen theoretisch, dass es in der Überlegung darum eigentlich gar nicht gehen kann. Wenn überhaupt kann man hier nur über die &#8220;relative Unsterblichkeit&#8221; sprechen, wie es bei &#8220;Perry Rhodan&#8221; so schön genannt wird.</p>
<p>Und somit ist die Option gar nicht Endlichkeit oder Unendlichkeit des Lebens. Denn auch eine Seegurke (so sie denn tatsächlich biologisch unsterblich ist) wird früher oder später gefressen, geht an einer Krankheit zugrunde oder fällt sonstwie der Entropie anheim.</p>
<p>Hinzu kommt, dass es mit der Kontinuität unseres &#8220;einen Lebens&#8221; doch letztlich auch nicht sonderlich weit her ist. Ich möchte mal die Behauptung aufstellen, dass der Junge und auch der Jugendliche, der ich mal war, längst nicht mehr existieren.<br />
Was hätte ich also jetzt von der Gewissheit (oder wenigstens der hohen Wahrscheinlichkeit), dass es in zweihundert &#8211; oder meinetwegen sogar dreitausend Jahren ein Bewusstsein gibt, dass sich direkt aus meinem heutigen entwickelt hat?<br />
Vermutlich nix.</p>
<p>Außer vielleicht, dass es mir ein wenig die kreatürliche Angst vor dem Sterben nehmen würde.</p>
<p>Wisst ihr was? Völlig unabhängig von allen vorangegangenen Überlegungen &#8230; Ich würd das mit der (relativen) Unsterblichkeit einfach mal ausprobieren wollen. Über Langeweile lamentieren könnt ich dann in zwei, drei tausend Jahren immer noch. ;-)</p>
]]></content:encoded>
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