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	<title>Comments on: Reg dich ab, my ass!</title>
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	<description>Ein Prost auf die Erkenntnis!</description>
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		<title>By: Panagrellus</title>
		<link>http://www.kneipenlog.de/reg-dich-ab-my-ass/#comment-366</link>
		<dc:creator><![CDATA[Panagrellus]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Apr 2013 12:03:24 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Hat es was bewirkt? Schwer zu sagen. Aber allein, dass die Kritik nach Jahren  auch ausserhalb der Spezialistenkreise endlich mal  wahrgenommen wurde, das ist schon mal eine Wirkung. 

Aber du hast schon recht, es gab auch die Kehrseite: Gelegentlich  wurde  gar nicht mehr über den Inhalt der Kritik, sondern nur noch über den Stil diskutiert.  

Ich finde es gut, dass die Historiker ihre Persönlichkeit in ihre Streitereien einbringen. Die Naturwissenschaftler tun ja nur immer so, als seien ihre Ergebnisse und Theorien völlig unabhängig von den handelnden Personen. Das verleiht der Naturwissenschaft und ihren jeweils neuesten Erkenntnissen zwar eine  Aura des Unverrückbaren,  das ist aber nicht sehr produktiv und führt dazu, dass die Leute ein falsches Bild davon haben, wie Wissenschaft funktioniert.

Graur zitiert auf seinem Blog einige schöne Beispiele aus der jüngeren Geschichte, wie Fortschritt gerade dadurch zustande kam, dass kräftig die Fetzen flogen. 

Das heisst jetzt nicht, dass Wissenschaftler sich Beleidigungen an den Kopf werfen sollten, aber in der Sache darf er oder sie schon mal deutlich werden.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hat es was bewirkt? Schwer zu sagen. Aber allein, dass die Kritik nach Jahren  auch ausserhalb der Spezialistenkreise endlich mal  wahrgenommen wurde, das ist schon mal eine Wirkung. </p>
<p>Aber du hast schon recht, es gab auch die Kehrseite: Gelegentlich  wurde  gar nicht mehr über den Inhalt der Kritik, sondern nur noch über den Stil diskutiert.  </p>
<p>Ich finde es gut, dass die Historiker ihre Persönlichkeit in ihre Streitereien einbringen. Die Naturwissenschaftler tun ja nur immer so, als seien ihre Ergebnisse und Theorien völlig unabhängig von den handelnden Personen. Das verleiht der Naturwissenschaft und ihren jeweils neuesten Erkenntnissen zwar eine  Aura des Unverrückbaren,  das ist aber nicht sehr produktiv und führt dazu, dass die Leute ein falsches Bild davon haben, wie Wissenschaft funktioniert.</p>
<p>Graur zitiert auf seinem Blog einige schöne Beispiele aus der jüngeren Geschichte, wie Fortschritt gerade dadurch zustande kam, dass kräftig die Fetzen flogen. </p>
<p>Das heisst jetzt nicht, dass Wissenschaftler sich Beleidigungen an den Kopf werfen sollten, aber in der Sache darf er oder sie schon mal deutlich werden.</p>
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		<title>By: Erbloggtes</title>
		<link>http://www.kneipenlog.de/reg-dich-ab-my-ass/#comment-364</link>
		<dc:creator><![CDATA[Erbloggtes]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Apr 2013 14:47:35 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Sehr interessant! Hat es denn etwas bewirkt, dass die Kritik wahrgenommen wurde, oder war sie durch die Aufregung desavouiert?

Es gibt ein Buch über Historikerdebatten, das heißt &quot;Die zankende Zunft&quot;. Historiker streiten viel, auch bis ins Persönliche gehend. Schließlich geht es immer um Identitäten. Aber eigentlich wollen sie damit nichts zu tun haben, weil sie das unwissenschaftlich finden.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr interessant! Hat es denn etwas bewirkt, dass die Kritik wahrgenommen wurde, oder war sie durch die Aufregung desavouiert?</p>
<p>Es gibt ein Buch über Historikerdebatten, das heißt &#8220;Die zankende Zunft&#8221;. Historiker streiten viel, auch bis ins Persönliche gehend. Schließlich geht es immer um Identitäten. Aber eigentlich wollen sie damit nichts zu tun haben, weil sie das unwissenschaftlich finden.</p>
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	<item>
		<title>By: Ute Gerhardt</title>
		<link>http://www.kneipenlog.de/reg-dich-ab-my-ass/#comment-360</link>
		<dc:creator><![CDATA[Ute Gerhardt]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Apr 2013 13:16:17 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das sehe ich genauso. Eine aufgeregte/emotionale Rede muss noch lange nicht unsachlich oder inhaltlich falsch/leer sein.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das sehe ich genauso. Eine aufgeregte/emotionale Rede muss noch lange nicht unsachlich oder inhaltlich falsch/leer sein.</p>
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		<title>By: Panagrellus</title>
		<link>http://www.kneipenlog.de/reg-dich-ab-my-ass/#comment-359</link>
		<dc:creator><![CDATA[Panagrellus]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Apr 2013 12:36:24 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das hat jetzt nichts mit Twitter zu tun, aber ich verfolge seit einiger Zeit eine Debatte unter Genetikern über ein 290 Millionen $ teures Großprojekt namens ENCODE. Dort ging es auch zuerst sehr unaufgeregt, sachlich und emotionslos zu, so wie das viele Wissenschaftler wohl für richtig halten. Das Problem: Auf der einen Seite steht das ENCODE -Konsortium mit politischer Unterstützung und PR-Abteilung, die Kritiker dieses Unfugs sind dagegen Einzelkämpfer  und wurden deswegen lange Zeit nicht gehört.

Erst als einer dieser Kritiker, Dan Graur,  kürzlich seine wissenschaftliche Publikation mit einer scharfen  Mischung aus Sarkasmus, Ironie und anderen Bosheiten aufgeladen hat,  wurde die berechtigte Kritik endlich wahrgenommen. (Hier Graurs Version der Geschichte auf seinem Blog: http://judgestarling.tumblr.com/page/2 ).

Aufregung ist also manchmal durchaus nützlich und angebracht . Allerdings war Prof. Graurs Breitseite keine blanke Hysterie, sondern ein schönes Beispiel, wie man sich mordsmässig  aufregt, dabei aber trotzdem messerscharf und logisch argumentiert.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das hat jetzt nichts mit Twitter zu tun, aber ich verfolge seit einiger Zeit eine Debatte unter Genetikern über ein 290 Millionen $ teures Großprojekt namens ENCODE. Dort ging es auch zuerst sehr unaufgeregt, sachlich und emotionslos zu, so wie das viele Wissenschaftler wohl für richtig halten. Das Problem: Auf der einen Seite steht das ENCODE -Konsortium mit politischer Unterstützung und PR-Abteilung, die Kritiker dieses Unfugs sind dagegen Einzelkämpfer  und wurden deswegen lange Zeit nicht gehört.</p>
<p>Erst als einer dieser Kritiker, Dan Graur,  kürzlich seine wissenschaftliche Publikation mit einer scharfen  Mischung aus Sarkasmus, Ironie und anderen Bosheiten aufgeladen hat,  wurde die berechtigte Kritik endlich wahrgenommen. (Hier Graurs Version der Geschichte auf seinem Blog: <a href="http://judgestarling.tumblr.com/page/2" rel="nofollow">http://judgestarling.tumblr.com/page/2</a> ).</p>
<p>Aufregung ist also manchmal durchaus nützlich und angebracht . Allerdings war Prof. Graurs Breitseite keine blanke Hysterie, sondern ein schönes Beispiel, wie man sich mordsmässig  aufregt, dabei aber trotzdem messerscharf und logisch argumentiert.</p>
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	<item>
		<title>By: Andrea E. Reinhardt</title>
		<link>http://www.kneipenlog.de/reg-dich-ab-my-ass/#comment-358</link>
		<dc:creator><![CDATA[Andrea E. Reinhardt]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Apr 2013 09:19:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kneipenlog.de/?p=1623#comment-358</guid>
		<description><![CDATA[Erfolgreiche Zusammenarbeit setzt voraus, dass man einander etwas bedeutet, dass einem der andere wichtig ist. Wenn immer alle 100% sachlich sind und darauf achten so, gefühllos wie möglich Menschen und Sachthemen gegenüber zu bleiben, wird weniger voran kommen, weil niemand sich den Teammitgliedern und dem Ergebnis selbst emotional verpflichtet fühlt. Das gilt für alles mit positiven Emotionen, aber ebenso für die gegenteiligen. Wären Revolutionen ohne Emotionen denn überhaupt denkbar? 
Um Reaktionen des Gegenüber einschätzen zu können, um seine Botschaften überhaupt zu verstehen, braucht es auch nicht dafür eine emotionale Basis?
Da man auf Twitter ziemlich viel Abstand hat (man sieht sich nicht, man hört sich nicht und man ist auf 140 Zeichen begrenzt) wird Aufregung augenscheinlich genutzt, diesen Abstand zu überwinden, Aufregung als Tool für Emotion ?
Da man auf Twitter häufig mit einem ( noch )nicht bekannten Twittereren konfrontiert wird ist twitter an sich sowieso schon aufregend ?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Erfolgreiche Zusammenarbeit setzt voraus, dass man einander etwas bedeutet, dass einem der andere wichtig ist. Wenn immer alle 100% sachlich sind und darauf achten so, gefühllos wie möglich Menschen und Sachthemen gegenüber zu bleiben, wird weniger voran kommen, weil niemand sich den Teammitgliedern und dem Ergebnis selbst emotional verpflichtet fühlt. Das gilt für alles mit positiven Emotionen, aber ebenso für die gegenteiligen. Wären Revolutionen ohne Emotionen denn überhaupt denkbar?<br />
Um Reaktionen des Gegenüber einschätzen zu können, um seine Botschaften überhaupt zu verstehen, braucht es auch nicht dafür eine emotionale Basis?<br />
Da man auf Twitter ziemlich viel Abstand hat (man sieht sich nicht, man hört sich nicht und man ist auf 140 Zeichen begrenzt) wird Aufregung augenscheinlich genutzt, diesen Abstand zu überwinden, Aufregung als Tool für Emotion ?<br />
Da man auf Twitter häufig mit einem ( noch )nicht bekannten Twittereren konfrontiert wird ist twitter an sich sowieso schon aufregend ?</p>
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