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	<title>Comments on: Kultur als Summe</title>
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	<description>Ein Prost auf die Erkenntnis!</description>
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		<title>By: Michael Bauer</title>
		<link>http://www.kneipenlog.de/kulturbegriff/#comment-142</link>
		<dc:creator><![CDATA[Michael Bauer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jan 2013 19:35:19 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ein sehr schöner Text von Dierk.  Unterschreibe ich. Und endlich jemand, der den Adjektiven Respekt zollt. Ich weiß ja nicht ob Links hier erwünscht sind. Ich versuche es einfach mal. Notfalls löschen...

Mein Beitrag dazu &lt;a href=&quot;http://mikelbower.de/blog/index.php/2009/06/26/die-unversuchte-errettung-gruenophyllter?blog=39&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Die unversuchte Errettung grünophyllter Adjektive&lt;/a&gt;

Ein hübsches Blog habt ihr hier... (gebookmarked)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein sehr schöner Text von Dierk.  Unterschreibe ich. Und endlich jemand, der den Adjektiven Respekt zollt. Ich weiß ja nicht ob Links hier erwünscht sind. Ich versuche es einfach mal. Notfalls löschen&#8230;</p>
<p>Mein Beitrag dazu <a href="http://mikelbower.de/blog/index.php/2009/06/26/die-unversuchte-errettung-gruenophyllter?blog=39" rel="nofollow">Die unversuchte Errettung grünophyllter Adjektive</a></p>
<p>Ein hübsches Blog habt ihr hier&#8230; (gebookmarked)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: @mschfr</title>
		<link>http://www.kneipenlog.de/kulturbegriff/#comment-141</link>
		<dc:creator><![CDATA[@mschfr]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jan 2013 17:09:22 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Im Prinzip brauchst du &quot;nur&quot; die Basistechnologien - Lesen, Schreiben, Rechnen, kritisches Denken und dann die Gelegenheit, eigene Schwerpunkte zu setzen. Im Prinzip erlauben dir Schulen das grob schon, wenn du etwa zwischen künstlerischen oder naturwissenschaftlichen Zweigen, verschiedenen Sprachen oder Fächern wählen kannst. Ich bin selbst etwas gespalten, was das betrifft: Generell ist eine allumfassende Allgemeinbildung sinnvoll und wünschenswert, ich halte es aber auch für kontraproduktiv, Kinder zu etwas zu zwingen, an dem sie keinen Spaß haben. Der Sportunterricht hat wohl mehr Menschen vom Sport abgehalten als er für die allgemeine Fitness getan hat. Ähnliches dürfte auch für das Bücherlesen gelten - wer in der Schule ein ödes Buch nach dem anderen lesen musste, greift als Erwachsener nur zögerlich zur Literatur.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Im Prinzip brauchst du &#8220;nur&#8221; die Basistechnologien &#8211; Lesen, Schreiben, Rechnen, kritisches Denken und dann die Gelegenheit, eigene Schwerpunkte zu setzen. Im Prinzip erlauben dir Schulen das grob schon, wenn du etwa zwischen künstlerischen oder naturwissenschaftlichen Zweigen, verschiedenen Sprachen oder Fächern wählen kannst. Ich bin selbst etwas gespalten, was das betrifft: Generell ist eine allumfassende Allgemeinbildung sinnvoll und wünschenswert, ich halte es aber auch für kontraproduktiv, Kinder zu etwas zu zwingen, an dem sie keinen Spaß haben. Der Sportunterricht hat wohl mehr Menschen vom Sport abgehalten als er für die allgemeine Fitness getan hat. Ähnliches dürfte auch für das Bücherlesen gelten &#8211; wer in der Schule ein ödes Buch nach dem anderen lesen musste, greift als Erwachsener nur zögerlich zur Literatur.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Quantenwelt</title>
		<link>http://www.kneipenlog.de/kulturbegriff/#comment-138</link>
		<dc:creator><![CDATA[Quantenwelt]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jan 2013 15:48:25 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Hmm, könnte man dasselbe nicht über jede Art von Unterricht sagen?
Ich formuliere mal ketzerisch: Brauchen wir wirklich einen staatlich finanzierten oder gar staatlich vorgeschriebenen Mathematikunterricht? Warum soll nicht jeder Mensch sich seinen eigenen Bildungskanon selbst zusammensuchen? Würde es nicht ausreichen, wenn man Kindern die Gelegenheit gibt, Lesen, Schreiben und Rechnen kennenzulernen?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hmm, könnte man dasselbe nicht über jede Art von Unterricht sagen?<br />
Ich formuliere mal ketzerisch: Brauchen wir wirklich einen staatlich finanzierten oder gar staatlich vorgeschriebenen Mathematikunterricht? Warum soll nicht jeder Mensch sich seinen eigenen Bildungskanon selbst zusammensuchen? Würde es nicht ausreichen, wenn man Kindern die Gelegenheit gibt, Lesen, Schreiben und Rechnen kennenzulernen?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: @mschfr</title>
		<link>http://www.kneipenlog.de/kulturbegriff/#comment-137</link>
		<dc:creator><![CDATA[@mschfr]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jan 2013 14:43:34 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Kann es sein, dass der Kanon der &quot;Hochkultur&quot;, den man heutzutage unbedingt kennen muss, sich schlicht und einfach verschoben hat und dass die Theater, Orchester &amp; Co abgehängt werden? Mittlerweile muss man keine Goethe-Zitate mehr kennen, steht aber gewaltig im Regen, wenn man die ständigen Simpsons-Anspielungen nicht versteht. Wer noch nie Mahler gehört hat, kommt damit klar, wer die Beatles nicht kennt, wird schräg angeschaut. In Literatur und der bildenden Kunst gilt ähnliches. 

Das Thema Zugänglichkeit von &quot;Hochkultur&quot; sehe ich jetzt gar nicht mal als so kritisch - wenn ich Lust habe, kann ich mir auf Spotify den kompletten Kanon klassischer Musik kostenlos anhören (ich bevorzuge aber gerade doch lieber die grandiosen El Ten Eleven), ich kann mir die gesamten Literaturklassiker bei Projekt Gutenberg herunterladen und auf dem eBook-Reader lesen und ja, ich könnte auch ins Theater gehen. Das hat mich trotz diverser Versuche nie überzeugt, ich gehe lieber ins Kino.

Ich formuliere es doch etwas ketzerisch: Brauchen wir wirklich einen staatlich finanzierten oder gar staatlich vorgeschriebenen Kulturunterricht? Warum soll nicht jeder Mensch sich seinen eigenen Kulturkanon selbst zusammensuchen? Würde es nicht ausreichen, wenn man etwa Kindern die Gelegenheit dazu gibt, Kultur kennenzulernen? Wenn sie dann Klavier und Bach spielen wollen, gut. Wenn sie Gitarre und Sid Vicious spielen wollen, wo ist der Unterschied?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kann es sein, dass der Kanon der &#8220;Hochkultur&#8221;, den man heutzutage unbedingt kennen muss, sich schlicht und einfach verschoben hat und dass die Theater, Orchester &amp; Co abgehängt werden? Mittlerweile muss man keine Goethe-Zitate mehr kennen, steht aber gewaltig im Regen, wenn man die ständigen Simpsons-Anspielungen nicht versteht. Wer noch nie Mahler gehört hat, kommt damit klar, wer die Beatles nicht kennt, wird schräg angeschaut. In Literatur und der bildenden Kunst gilt ähnliches. </p>
<p>Das Thema Zugänglichkeit von &#8220;Hochkultur&#8221; sehe ich jetzt gar nicht mal als so kritisch &#8211; wenn ich Lust habe, kann ich mir auf Spotify den kompletten Kanon klassischer Musik kostenlos anhören (ich bevorzuge aber gerade doch lieber die grandiosen El Ten Eleven), ich kann mir die gesamten Literaturklassiker bei Projekt Gutenberg herunterladen und auf dem eBook-Reader lesen und ja, ich könnte auch ins Theater gehen. Das hat mich trotz diverser Versuche nie überzeugt, ich gehe lieber ins Kino.</p>
<p>Ich formuliere es doch etwas ketzerisch: Brauchen wir wirklich einen staatlich finanzierten oder gar staatlich vorgeschriebenen Kulturunterricht? Warum soll nicht jeder Mensch sich seinen eigenen Kulturkanon selbst zusammensuchen? Würde es nicht ausreichen, wenn man etwa Kindern die Gelegenheit dazu gibt, Kultur kennenzulernen? Wenn sie dann Klavier und Bach spielen wollen, gut. Wenn sie Gitarre und Sid Vicious spielen wollen, wo ist der Unterschied?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Quantenwelt</title>
		<link>http://www.kneipenlog.de/kulturbegriff/#comment-136</link>
		<dc:creator><![CDATA[Quantenwelt]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jan 2013 14:40:35 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&quot; Es reicht doch die Erkenntnis beim Betrachten: “Hey, so kann man die Welt also auch sehen/gestalten!”&quot;

So ungefähr soll Kandiski übrigens zur abstrakten Malerei gekommen sein: Er hat ein impressionistisches Gemälde aus den Augenwinkel gesehen ohne Objekt oder Intension zu kennen, und dachte sich: &quot;Hey, so kann man die Welt also auch sehen/gestalten!”]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8221; Es reicht doch die Erkenntnis beim Betrachten: “Hey, so kann man die Welt also auch sehen/gestalten!”&#8221;</p>
<p>So ungefähr soll Kandiski übrigens zur abstrakten Malerei gekommen sein: Er hat ein impressionistisches Gemälde aus den Augenwinkel gesehen ohne Objekt oder Intension zu kennen, und dachte sich: &#8220;Hey, so kann man die Welt also auch sehen/gestalten!”</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Ute Gerhardt</title>
		<link>http://www.kneipenlog.de/kulturbegriff/#comment-135</link>
		<dc:creator><![CDATA[Ute Gerhardt]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jan 2013 14:33:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kneipenlog.de/?p=538#comment-135</guid>
		<description><![CDATA[&quot;Wer hat denn noch Kulturerziehung, wenn Fächer wie Kunst und Musik an staatlichen Schulen als nutzlos und überflüssig wegrationalisiert werden? Wieviel gibt’s denn noch? 2 Stunden pro Woche, aber abwechselnd Kunst oder Musik?&quot;

Einspruch, euer Ehren. Meine Kinder haben mehr Kunst- und Musikunterricht als ich seinerzeit. Und zwar beide Fächer, jeweils 2 Schulstunden pro Woche. Beide können bereits Noten lesen. Das habe ich seinerzeit nie gelernt. Darüber hinaus wird zumindest in NRW noch Instrumentalunterricht angeboten, in Zusammenarbeit mit den örtlichen Musikschulen.

&quot;Bevor man überhaupt den Wunsch verspüren kann, sich ein Pougheon-Poster aufzuhängen, muss man auf dem Bild überhaupt etwas erkennen können.&quot;

2. Einspruch:
Nein, es ist lediglich notwendig, überhaupt Zugang zu dem Bild zu haben. Da reicht es - um Helmut Wichts Beispiel zu erweitern - zur Not sogar, das Poster zufällig in einem Schaufenster zu entdecken, ohne es zu kaufen, ohne je das Original zu sehen oder auch nur den Namen des Künstlers zu kennen. Ich kann Kandinskys oder Monets Kunstwerke durchaus toll finden und innerlich davon profitieren, ohne auch nur das Geringste über sie Künstler und ihre (vermeintliche oder tatsächliche) Intention dahinter zu wissen. Es reicht doch die Erkenntnis beim Betrachten: &quot;Hey, so kann man die Welt also auch sehen/gestalten!&quot;

Teilhabe, Freude und Mitwirkung an Kultur ist nicht zwangsläufig an Wissen gebunden.

Das klingt aber alles, als sei Kultur von Kunst abhängig. Ist sie in meinen Augen nicht. Auch ein aufs Wesentliche reduzierter Gegenstand gehört m.E. zur Kultur. Ein einfaches, unverziertes Werkzeug ebenso wie die Autofabrik, ein Zahlensystem, Patente, Straßenmalerei, Goethes Werke oder der Kölner Dom.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Wer hat denn noch Kulturerziehung, wenn Fächer wie Kunst und Musik an staatlichen Schulen als nutzlos und überflüssig wegrationalisiert werden? Wieviel gibt’s denn noch? 2 Stunden pro Woche, aber abwechselnd Kunst oder Musik?&#8221;</p>
<p>Einspruch, euer Ehren. Meine Kinder haben mehr Kunst- und Musikunterricht als ich seinerzeit. Und zwar beide Fächer, jeweils 2 Schulstunden pro Woche. Beide können bereits Noten lesen. Das habe ich seinerzeit nie gelernt. Darüber hinaus wird zumindest in NRW noch Instrumentalunterricht angeboten, in Zusammenarbeit mit den örtlichen Musikschulen.</p>
<p>&#8220;Bevor man überhaupt den Wunsch verspüren kann, sich ein Pougheon-Poster aufzuhängen, muss man auf dem Bild überhaupt etwas erkennen können.&#8221;</p>
<p>2. Einspruch:<br />
Nein, es ist lediglich notwendig, überhaupt Zugang zu dem Bild zu haben. Da reicht es &#8211; um Helmut Wichts Beispiel zu erweitern &#8211; zur Not sogar, das Poster zufällig in einem Schaufenster zu entdecken, ohne es zu kaufen, ohne je das Original zu sehen oder auch nur den Namen des Künstlers zu kennen. Ich kann Kandinskys oder Monets Kunstwerke durchaus toll finden und innerlich davon profitieren, ohne auch nur das Geringste über sie Künstler und ihre (vermeintliche oder tatsächliche) Intention dahinter zu wissen. Es reicht doch die Erkenntnis beim Betrachten: &#8220;Hey, so kann man die Welt also auch sehen/gestalten!&#8221;</p>
<p>Teilhabe, Freude und Mitwirkung an Kultur ist nicht zwangsläufig an Wissen gebunden.</p>
<p>Das klingt aber alles, als sei Kultur von Kunst abhängig. Ist sie in meinen Augen nicht. Auch ein aufs Wesentliche reduzierter Gegenstand gehört m.E. zur Kultur. Ein einfaches, unverziertes Werkzeug ebenso wie die Autofabrik, ein Zahlensystem, Patente, Straßenmalerei, Goethes Werke oder der Kölner Dom.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Susanne</title>
		<link>http://www.kneipenlog.de/kulturbegriff/#comment-134</link>
		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jan 2013 14:21:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kneipenlog.de/?p=538#comment-134</guid>
		<description><![CDATA[Ich bin ja gern mal Mitspieler in einer Performance, so viel Ehre ist mir bisher noch nie zuteil geworden. Nur noch  ein paar Worte zur Kulturerziehung, bis ich wieder meiner Arbeit nachgehen und das Geld für den nächsten Opernbesuch verdienen muss: Kulturerziehung erhalten Kinder nicht nur in privaten Lehranstalten und Musikschulen, sondern auch in erster Linie durch ihre Eltern. Nur in Familien, in denen Kultur genossen und gepflegt wird, können Kinder Kultur kennenlernen. Diesmal meine ich damit Kultur im Sinne von Malerei, Musik, Design, Stilbildung, Literatur oder Lyrik. Eltern, die wie selbstverständlich ins Museum oder ins Konzert gehen, sind doch die besten Vorbilder und leisten mehr, als es jeder Musikunterricht vermittelt kann. Nämlich die Freude an kulturellen Leistungen, das Genießen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin ja gern mal Mitspieler in einer Performance, so viel Ehre ist mir bisher noch nie zuteil geworden. Nur noch  ein paar Worte zur Kulturerziehung, bis ich wieder meiner Arbeit nachgehen und das Geld für den nächsten Opernbesuch verdienen muss: Kulturerziehung erhalten Kinder nicht nur in privaten Lehranstalten und Musikschulen, sondern auch in erster Linie durch ihre Eltern. Nur in Familien, in denen Kultur genossen und gepflegt wird, können Kinder Kultur kennenlernen. Diesmal meine ich damit Kultur im Sinne von Malerei, Musik, Design, Stilbildung, Literatur oder Lyrik. Eltern, die wie selbstverständlich ins Museum oder ins Konzert gehen, sind doch die besten Vorbilder und leisten mehr, als es jeder Musikunterricht vermittelt kann. Nämlich die Freude an kulturellen Leistungen, das Genießen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Erbloggtes</title>
		<link>http://www.kneipenlog.de/kulturbegriff/#comment-133</link>
		<dc:creator><![CDATA[Erbloggtes]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jan 2013 13:15:15 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Soso, alles prima mit Kunst und Kultur?

Die Kulturpolitik setzt viel daran, Museen, Theater und Bibliotheken durch Subventionen aus dem Steueraufkommen zu finanzieren, damit einerseits die gutbürgerlichen Kreise nicht 200 Euro oder mehr pro Theaterkarte bezahlen müssen, und damit andererseits eine bildungsbürgerliche Schicht, deren finanzielle Zugehörigkeit zum Bürgertum längst prekär geworden ist, sich einigermaßen halten kann. Wenn diese verarmenden Bildungsbürger nämlich nicht mehr die &quot;Hochkultur&quot; favorisieren würden, fehlte den Finanziers die ideologische Grundlage dafür, Mäzenatentum als Wohltätigkeit darzustellen (und ihre &quot;kulturelle Bildung&quot; als Symbol ihrer Herrschaftslegitimation).
Wer hat denn noch Kulturerziehung, wenn Fächer wie Kunst und Musik an staatlichen Schulen als nutzlos und überflüssig wegrationalisiert werden? Wieviel gibt&#039;s denn noch? 2 Stunden pro Woche, aber abwechselnd Kunst oder Musik? Kulturerziehung (Bourdieu würde sagen: kulturelles Kapital) erhalten natürlich Kinder, die private Lehranstalten besuchen, Klavierunterricht erhalten oder [hier bitte einsetzen, wie man Kinder an bildende Kunst heranführt - da weiß ich noch nicht mal, wie das gehen soll].

Helmut meint, es reiche aus, sich einen passablen Druck von Pougheon kaufen zu können. Das ist doch eine Einstellung für prekäre Bildungsschichten. Bevor man überhaupt den Wunsch verspüren kann, sich ein Pougheon-Poster aufzuhängen, muss man auf dem Bild überhaupt etwas erkennen können.

Verzeiht die Publikumsbeschimpfung, oder besser noch, versteht sie als avantgardistische Performancekunst! Soviel kulturelle Bildung wird man bei unserer großartigen Kulturpolitik wohl noch erwarten dürfen, dass Ihr genießen könnt, wenn Ihr angeschissen werdet.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Soso, alles prima mit Kunst und Kultur?</p>
<p>Die Kulturpolitik setzt viel daran, Museen, Theater und Bibliotheken durch Subventionen aus dem Steueraufkommen zu finanzieren, damit einerseits die gutbürgerlichen Kreise nicht 200 Euro oder mehr pro Theaterkarte bezahlen müssen, und damit andererseits eine bildungsbürgerliche Schicht, deren finanzielle Zugehörigkeit zum Bürgertum längst prekär geworden ist, sich einigermaßen halten kann. Wenn diese verarmenden Bildungsbürger nämlich nicht mehr die &#8220;Hochkultur&#8221; favorisieren würden, fehlte den Finanziers die ideologische Grundlage dafür, Mäzenatentum als Wohltätigkeit darzustellen (und ihre &#8220;kulturelle Bildung&#8221; als Symbol ihrer Herrschaftslegitimation).<br />
Wer hat denn noch Kulturerziehung, wenn Fächer wie Kunst und Musik an staatlichen Schulen als nutzlos und überflüssig wegrationalisiert werden? Wieviel gibt&#8217;s denn noch? 2 Stunden pro Woche, aber abwechselnd Kunst oder Musik? Kulturerziehung (Bourdieu würde sagen: kulturelles Kapital) erhalten natürlich Kinder, die private Lehranstalten besuchen, Klavierunterricht erhalten oder [hier bitte einsetzen, wie man Kinder an bildende Kunst heranführt - da weiß ich noch nicht mal, wie das gehen soll].</p>
<p>Helmut meint, es reiche aus, sich einen passablen Druck von Pougheon kaufen zu können. Das ist doch eine Einstellung für prekäre Bildungsschichten. Bevor man überhaupt den Wunsch verspüren kann, sich ein Pougheon-Poster aufzuhängen, muss man auf dem Bild überhaupt etwas erkennen können.</p>
<p>Verzeiht die Publikumsbeschimpfung, oder besser noch, versteht sie als avantgardistische Performancekunst! Soviel kulturelle Bildung wird man bei unserer großartigen Kulturpolitik wohl noch erwarten dürfen, dass Ihr genießen könnt, wenn Ihr angeschissen werdet.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Susanne</title>
		<link>http://www.kneipenlog.de/kulturbegriff/#comment-132</link>
		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jan 2013 12:43:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kneipenlog.de/?p=538#comment-132</guid>
		<description><![CDATA[Dass der ganze Hochkultur-Kram zur sozialen Abgrenzung dient, ist doch überholt. Gerade das Netz hat doch mitgeholfen, diese von den  Hochkultur-Jüngern gezogenen Grenzen aufzubrechen. Zudem setzt die Kulturpolitik viel daran, Museen, Theater und Bibliotheken durch Subventionen für alle zugänglich zu machen. Alles nur eine Frage des Wollens, und das wird durch Kulturerziehung erreicht. Umso bedauerlicher, dass Fächer wie Kunst und Musik in den Schulen zunehmend nicht mehr oder nur rudimentär erteilt werden. Aber das ist eine andere Baustelle.
Kultur wie ich sie verstehe ist dem Menschen angeboren. Warum sonst wurden die Keramiktöpfe und Werkzeuge der Steinzeit verziert. Wer einmal die Höhlen von Lascaux besucht hat, sieht, dass der Kunstsinn uralt ist. Nie in der Menschheitsgeschichte hat meines Wissens die Funktion ohne die Form und die Gedanken darüber dagestanden. Und wenn der monetäre Charakter der Kultur auch noch so oft betont wird, sie wird nicht auszurotten sein. Ob nun als KulturA oder KulturB. Und deshalb ist mir um die Kultur auch nicht bange, egal, wie sie definiert wird.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dass der ganze Hochkultur-Kram zur sozialen Abgrenzung dient, ist doch überholt. Gerade das Netz hat doch mitgeholfen, diese von den  Hochkultur-Jüngern gezogenen Grenzen aufzubrechen. Zudem setzt die Kulturpolitik viel daran, Museen, Theater und Bibliotheken durch Subventionen für alle zugänglich zu machen. Alles nur eine Frage des Wollens, und das wird durch Kulturerziehung erreicht. Umso bedauerlicher, dass Fächer wie Kunst und Musik in den Schulen zunehmend nicht mehr oder nur rudimentär erteilt werden. Aber das ist eine andere Baustelle.<br />
Kultur wie ich sie verstehe ist dem Menschen angeboren. Warum sonst wurden die Keramiktöpfe und Werkzeuge der Steinzeit verziert. Wer einmal die Höhlen von Lascaux besucht hat, sieht, dass der Kunstsinn uralt ist. Nie in der Menschheitsgeschichte hat meines Wissens die Funktion ohne die Form und die Gedanken darüber dagestanden. Und wenn der monetäre Charakter der Kultur auch noch so oft betont wird, sie wird nicht auszurotten sein. Ob nun als KulturA oder KulturB. Und deshalb ist mir um die Kultur auch nicht bange, egal, wie sie definiert wird.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Helmut Wicht</title>
		<link>http://www.kneipenlog.de/kulturbegriff/#comment-131</link>
		<dc:creator><![CDATA[Helmut Wicht]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jan 2013 12:33:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kneipenlog.de/?p=538#comment-131</guid>
		<description><![CDATA[Sorry: Pougheon heisst er. Hier ist das Bild:

http://tinyurl.com/czur5h6]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sorry: Pougheon heisst er. Hier ist das Bild:</p>
<p><a href="http://tinyurl.com/czur5h6" rel="nofollow">http://tinyurl.com/czur5h6</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Helmut Wicht</title>
		<link>http://www.kneipenlog.de/kulturbegriff/#comment-130</link>
		<dc:creator><![CDATA[Helmut Wicht]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jan 2013 12:24:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kneipenlog.de/?p=538#comment-130</guid>
		<description><![CDATA[Darf ich hier auch was meinen?
Ich bin via Twitter hier her geraten.

An den Lars/Zitat:

&quot;Der ganze “Hochkultur”-Kram ist, pauschal gesagt, sauteures und/oder anderweitig zugangsbeschränktes Zeug – und damit Statussymbol. Mit Qualität hat das alles erstmal kaum etwas zu tun, lediglich mit der Möglichkeit, sich dadurch von der Masse abzusetzen.&quot;

Das ist nun aber SO pauschal, dass es unwahr ist. Ich muss nicht reich sein, um an Hochkultur teilzuhaben. Denn Teilhabe muss ja nicht Besitz sein - die erwünschte Disktinktion kann ja auch schlicht darin liegen, sich in diesen Dingen auszukennen. Mir reicht ein passabler Druck von Pugheon (ein Maler, den ich erst gestern in Paris entdeckt habe, Art deco, es lohn sich, seinen Namen und &quot;Le Serpent&quot; zu googeln) an der Wand. Das distinguiert mich sozial schon genug (wiewohl meine Zimmernachbarin meint, dass es mich disqualifiziert).

Und zum zweiten Teil - die Bildung eines &quot;Kanons&quot;, die &quot;Schichtzugehörigkeit&quot;, die &quot;Initiation&quot;, die &quot;Zirkelbildung&quot; - das gibt&#039;s doch im Netz ganz genauso. Paradebeispiel wäre der Zirkel um diesen Neodandy Don Alphonso.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Darf ich hier auch was meinen?<br />
Ich bin via Twitter hier her geraten.</p>
<p>An den Lars/Zitat:</p>
<p>&#8220;Der ganze “Hochkultur”-Kram ist, pauschal gesagt, sauteures und/oder anderweitig zugangsbeschränktes Zeug – und damit Statussymbol. Mit Qualität hat das alles erstmal kaum etwas zu tun, lediglich mit der Möglichkeit, sich dadurch von der Masse abzusetzen.&#8221;</p>
<p>Das ist nun aber SO pauschal, dass es unwahr ist. Ich muss nicht reich sein, um an Hochkultur teilzuhaben. Denn Teilhabe muss ja nicht Besitz sein &#8211; die erwünschte Disktinktion kann ja auch schlicht darin liegen, sich in diesen Dingen auszukennen. Mir reicht ein passabler Druck von Pugheon (ein Maler, den ich erst gestern in Paris entdeckt habe, Art deco, es lohn sich, seinen Namen und &#8220;Le Serpent&#8221; zu googeln) an der Wand. Das distinguiert mich sozial schon genug (wiewohl meine Zimmernachbarin meint, dass es mich disqualifiziert).</p>
<p>Und zum zweiten Teil &#8211; die Bildung eines &#8220;Kanons&#8221;, die &#8220;Schichtzugehörigkeit&#8221;, die &#8220;Initiation&#8221;, die &#8220;Zirkelbildung&#8221; &#8211; das gibt&#8217;s doch im Netz ganz genauso. Paradebeispiel wäre der Zirkel um diesen Neodandy Don Alphonso.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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