Comments on: Interview mit etwas Unbekanntem http://www.kneipenlog.de/interview-mit-erbloggtes/ Ein Prost auf die Erkenntnis! Wed, 30 Oct 2019 11:08:50 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=3.8.41 By: Erbloggtes http://www.kneipenlog.de/interview-mit-erbloggtes/#comment-608 Thu, 26 Sep 2013 01:30:55 +0000 http://www.kneipenlog.de/?p=1798#comment-608 Neuerdings kam der Verdacht auf, ich gehörte aktuell oder ehemals zum Kreisvorstand der Piraten in Ulm/Alb-Donau.

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By: hardy http://www.kneipenlog.de/interview-mit-erbloggtes/#comment-428 Tue, 28 May 2013 02:15:07 +0000 http://www.kneipenlog.de/?p=1798#comment-428 darf man hier auch einen earl grey oder einen oolong bestellen?

rauchen, illegale substanzen zudem, darf man hier ja sicher eh nicht, oder?

meine 2 cents zum thema anonymität:

als das BKA noch keine computer hatte, um im spiegelforum mitzulesen, schrieb eigentlich jeder mit vollständigem namen, alle outeten sich früher oder später als kiffer und es wurden nette anekdoten über den konsum halluzinogener drogen ausgetauscht.

den ersten troll, überzeugter focus leser, konnte ich da noch mit einer geschickt an einem andern ort (gerline) plazierten frage, was ich bitte beachten soll, wenn ich diese ecstasy pille konsumieren möchte, die mir jemand geschenkt hatte, zu seiner überraschung in eine vorzeitliche variante eines shitstorms verwickeln. alle hassten seine anti-drogen rethorik, damit hatte er nicht gerechnet.

anonymität?

pah! wir waren doch die herren der welt und “die anderen” dooooof, unfähig einen cFos treiber zwischen dos und windows zu schieben, um ihrer isdn vrbindung ein analoges modem vorzugauckeln. irgendwann saßen wir dann auf der terrasse oder vor’m kamin, qualmten die jahresernte und wussten, wie wir aussahen.

früher halt, in den wilden zeiten, als das web noch ein paar irren gehörte.

das erzähle ich jetzt nicht als heldengeschichte aus der antike, sondern um den unterschied klar zu machen – wir waren gut miteinander und befürchteten eben nicht, daß ein idiot unsere adressen sammelt, uns auswertet und uns dann spam zuschickte.

daran hat niemand gedacht.

als bobbelchen dann reklame machte, habe ich meinen namen vergessen und bin nur noch unter “hinterwald” durch das netz gesurft. das habe ich dann ein jahrzehnt durchgehalten und darauf geachtet, bloß nichts persönliches mehr zu erzählen, was irgendjemand gegen mich verwenden kann.

weil plötzlich gab’s ja dieses google ding, das private wurde gläsern und irgendein kunde konnte nachgucken. naja, bei mir nur wenn er die waybackmachine kannte. kannten die meisten nicht und “hinterwald” war eben unverfänglich und etwas wie diese ecstasy nummer. jedenfalls kein “one love” mehr (mein signum in frühen tagen).

dann kamen facebook und diese ganzen sozialen dinger, das netz verwandelte sich in einen laufsteg voller exhibitionisten. da tat ich mir noch schwer, bei tv3.de im blogpod überhaupt das wort “ich” in den mund zu nehmen und strich es immer raus, wenn es mir mal in die tastatur hüpfte, weil es mich genierte.

ab einem gewissen punkt, als ich meinen dritten blog (hinterwaldwelt) eöffnete (es gibt da irgendwo noch “deutschland nervt” von 2005), fiel mir das mit dem “ich” am anfang auch noch schwer, aber ich konnte zumindest mal mein gesicht zeigen.

dann gab es diesen wunderbaren artikel (fickt euch ihr verdammten ficker!), bei dem mir klar wurde, daß die ganze höflichkeit, der versuch, dezent zu sein, nur verschwendete energie ist, eher ein komplex als eine vorsichtsmaßnahme und es eigentlich besser wäre, einfach nur noch die sau rauszulassen und zu der person zu stehen, die ich nun mal bin, mit meinen ganzen schrägen ideen.

weil, wenn ich nicht mit meinem gesicht und meinem namen zu dem stehe, was ich manchmal so abfeuere – wer tut es dann? die mit dem gesicht und dem namen in den sozialen netzwerken, die sich vollkommen ungeniert als das große ICH präsentieren, jedenfalls leider aus meiner sicht nicht. da erlebe ich eher das gerangel um einen platz in der meute.

also lasse ich jetzt halt ungeniert raus, was raus muss, weil ich es auch ein bißchen als späte revolte gegen dieses einer “geprügelten generation” eingebläute “sei ernst, sei zurückhaltend, halt den ball flach!” verstehe. die welt hat sich verändert … interessanterweise in “meine richtung” und alles, was “früher” noch als schräg galt ist heute massenkompatibel (horrorfilme, serien, rock-musik und all das).

auf der anderen seite verstehe ich, daß der “erblogger” wahrscheinlich allen grund hat, anonym zu bleiben und respektiere das, weil er dinge tut, die ihm ärger einbringen würden. das web ist ja heute nicht mehr nett, es ist voller ######### (oder hätte ich hier arschlöcher sagen dürfen?), die miesepetrig dem anderen ans bein pinkeln möchten.

er/ihr steckt in berufen, in familien, in einem freundeskreis, der das vielleicht nicht schätzen würde und es fehlt euch (wahrscheinlich zurecht) die unbekümmertheit, mal kurz nackt auf den tisch zu klettern und hemmungslos zu tanzen – und das ist okay so.

lange rede, die letzte, die ich halte, bevor ich für ne woche abtauche.

ach ja: natürlich nenne ich nur meinen vornamen, die mühe, meinen ganzen herauszutüfteln müssen sich die ######### schon selbst machen, wobei wir hier wissen sollten, daß in drei vier jahren irgendsoeine semantiksoftware uns schon an unseren worten erkennen und dann outen wird.

die anonymität ist also nur ein temporärer zustand. nutzt ihn, so lange er hält, aber gebt euch nicht der illusion hin, daß er ewig hält. zum trost kann ich nur sagen, daß dann, wenn sie sich in luft auflöst, sich die welt wieder weiter entwickelt hat, und wenn ihr dann politiker, professoren, chefs oder so was seid, keine FAZ euch den studienabbrecher mehr unter die nase wird reiben können, ihr werdet dann eher mit einer generation konfrontiert sein, der diese ehrpusselei so was von egal ist und die “real cool kids” euch eher unter “real cool oldies” einordnen werden.

in diesem sinne, grüße in die runde …

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By: Erbloggtes http://www.kneipenlog.de/interview-mit-erbloggtes/#comment-427 Tue, 28 May 2013 01:57:32 +0000 http://www.kneipenlog.de/?p=1798#comment-427 Also die Bundesstelle für Fernmeldestatistik hat mir neulich eine Übersicht über die benutzten IP-Adressen zugeschickt. Daraus geht hervor, dass manchmal ein verräterischer Anschluss identifizierbar wäre (weshalb ich den Juli fürchte), manchmal nicht, und dass für die echten Anonymi mitsamt krimineller Energie das WWW ohnehin nicht der richtige Ort ist.

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By: MS http://www.kneipenlog.de/interview-mit-erbloggtes/#comment-426 Mon, 27 May 2013 19:45:28 +0000 http://www.kneipenlog.de/?p=1798#comment-426 Um nochmal eine etwas ernsthaftere Frage zu stellen: Wie stark anonymisierst du dich mit technischen Hilfsmitteln? Könnte etwa eine interessierte Stelle deine Identität problemlos mit den IP-Logs von WordPress.com und deinem Provider aufdecken? Oder hängen bei dir noch weitere Sicherheitsmaßnahmen dahinter?

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By: Erbloggtes http://www.kneipenlog.de/interview-mit-erbloggtes/#comment-423 Mon, 27 May 2013 00:45:25 +0000 http://www.kneipenlog.de/?p=1798#comment-423 Danke schön, Deine Fragen sind gut! Lass mich zuerst noch anmerken, dass der Schutz der Person erstmal Schutz vor Enteignung des Selbst durch Institutionen ist, die mich durch ihre Datensammlungen in mancher Hinsicht womöglich besser kennen als ich mich selbst. Die Herrschaft über meine persönlichen Daten möchte ich nicht “einfach so” aufgeben.

Zur Spannung von Authentizität und Nützlichkeit: Gemacht ist ja alles Kulturelle, also auch das Authentische. Aus der Aufklärung über die Romantik bis zu Marx, und weiter in die Ideologie des “Unpolitischen” in Deutschland, speziell in der Wissenschaft, zieht sich der Faden der “Interessen”, die die Wahrheitssuche kompromittieren. Sie sind demnach das Gegenteil des Authentischen.
Wenn meine bürgerliche Existenz an meine Online-Identität gebunden wäre, würde ich zweifellos meine konkreten “Interessen” (materiell, gesellschaftlich, karrieretechnisch) berücksichtigen müssen, wenn ich etwas blogge. Das würde mich vom Bloggen aber weitgehend abhalten. Denn wenn man kein ausdrückliches Nützlichkeitskonzept des eigenen Bloggens besitzt (z.B. weil man Geld dafür bekommt, sich damit Reputation erwirbt oder ein gesellschaftliches Interesse, die eigene Partei oder Organisation damit befördert), dann stellt jedes Bloggen ein schwer wägbares Risiko dar. Man kann sich blamieren, verklagt werden oder von jemandem als “Gegner” identifiziert werden, so dass man nachher Ärger hat, den man ohne Bloggen nicht hätte. “what if someone in power over you does not like what you are doing?”, fragt die anonyme Wissenschaftsbloggerin Scicurious.
Anonym muss ich solche Ängste nicht haben. Ich kann sogar schlimme Dinge über meinen Arbeitgeber schreiben ohne rauszufliegen. Die Kosten, die das beim Bloggen mitbringt, sind natürlich, dass ich gar nicht erst sagen kann, dass dies mein Arbeitgeber ist, ich also Einblick in die internen Zustände habe. Ich will auch gar nicht behaupten, dass ich durch Anonymität völlig interesselos bloggen würde. Aber die mächtigen konkreten persönlichen Nützlichkeits- oder Schädlichkeitsabwehr-Interessen, die bemerke ich nicht so.

Zu meinen Lesegewohnheiten: Ich denke nicht, dass es sinnvoll ist, davon zu sprechen, dass man als Leser jemanden anonymisieren könne, der nicht schon anonym ist. In der Tat lese ich häufig Texte, ohne zu wissen, wer sie geschrieben hat. Zeitungsartikel, Wikipediaartikel. Oder Texte, deren Autor/in ich vorher nicht kannte, und über die oder den ich auch nicht mehr weiß, wenn ich den bürgerlichen Namen erfahre. Eine wichtige Funktion des bürgerlichen Subjekts als Autor/in ist ja die Beglaubigung des Inhalts. Das macht die Autorität aus. “Ich heiße Erna Rosenblatt und denke das, was im folgenden Text steht”, das ist die Message, die mit dem Autornamen über einem Text verbunden ist. Man kann auch “Erna Rosenblatt, Hamburg” schreiben, sofern der Wohnort eine Art Beglaubigungsaufgabe hat.
Diese Art Autorität, Beglaubigung und Autorschaft, haben sich jedoch in der Postmoderne aufgelöst. Schlicht gesagt: Wir erleben täglich so viele Lügen und unabsichtliche Falschheiten, die unter Klarnamen geschrieben stehen, dass ein bürgerlicher Name nicht mehr Wahrheit verbürgt. Beglaubigung wird heute anders erzeugt, etwa durch die konkrete Detailschilderung, die den Eindruck erweckt, dass jemand “live dabei” war. (Auch das löst sich auf, wenn Leute Journalistenpreise für Besuche bei Seehofers Modelleisenbahn bekommen, die nie da waren.) Oder durch Argumente, die nicht von der Person des Autors abhängen. Das schließt natürlich manche Themen oder Herangehensweisen für ein Anonymum aus: Geschmacksurteile und vom persönlichen Erleben Ausgehendes machen nicht so viel Sinn in meinem Blog, kommen aber trotzdem vor. Sie können Beglaubigung wohl nur daraus ziehen, dass jemand Erbloggtes bereits kennt und eine gewisse Credibility zubilligt.
Nicht zuletzt erwächst Credibility, Autorität, Beglaubigung aber auch aus Schreib- und Denkstil. Die Ähnlichkeit zu eigenen Schreib-, Lese- oder Denkgewohnheiten bemerken wir oft gar nicht bewusst. Unähnlichkeit empfinden wir aber häufig als irritierend. Wer intuitiv einleuchtend findet, was ich so schreibe, tut das recht wahrscheinlich, weil er oder sie so ähnlich schreibt, liest oder denkt. Ich habe da übrigens in der Anfangszeit mal eine Analyse über Stilfragen durchführen lassen. ;)

Ob ich meine Anonymität bereue? Sie hat einen Preis. Aber den bin ich bereit zu zahlen. Zumal ich ja den Vorteil habe, dass ich Euch Nicht-Anonymen einfach die Hand schütteln kann und mich heimlich freuen, dass ich Euch mal persönlich treffe. – Unfair, nicht wahr? Aber vielleicht gebe ich Euch ja dann einen aus.

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By: Erbloggtes http://www.kneipenlog.de/interview-mit-erbloggtes/#comment-421 Sun, 26 May 2013 22:29:28 +0000 http://www.kneipenlog.de/?p=1798#comment-421 Mir wurde soeben von einem sympathisierenden Leser die besorgte Vermutung zugesandt, hinter Erbloggtes stecke ein ehemaliger Pressesprecher der CDU, der 2010 enttäuscht aus dem Politbetrieb ausschied und seitdem als PR-Berater aktiv ist. Die in meinen Artikeln (mit Spürnase!) auffindbaren Hinweise dazu solle ich lieber entfernen, um meine Anonymität nicht zu gefährden.

Dabei habe ich die 27 gefährlichsten Hinweise ja schon lange gelöscht. Mickie Krause heißt übrigens in Wahrheit Michael Engels und ist ein gläubiger Katholik (wollte schon Kommunist schreiben, aber das wäre ein Fehlschluss vom Namen her).

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By: Mareike http://www.kneipenlog.de/interview-mit-erbloggtes/#comment-420 Sun, 26 May 2013 13:54:30 +0000 http://www.kneipenlog.de/?p=1798#comment-420 So, hallo auch! Garçon, hier müsste irgendwo eine Flasche Champagner für mich kalt stehen. Merci! Ja, dann: santé erstmal. Höchst interessantes Gespräch, das Ihr hier da habt. Ich würde gerne noch mal auf das Anonym-im-Netz-sein an sich zurückkommen.

Du gibst mehrere Gründe an für die Anonymität im Netz, Erbloggtes, und ich frage mich, in welchem Spannungsverhältnis diese stehen und welche überwiegen. Der eine übergeordnete Grund für Anonymität könnte man mit „Schutz der Person“, umschreiben, den man z.B. als Plagiatsjäger für sich in Anspruch nimmt. Die eigene Person wird gänzlich zurückgenommen, denn um die geht es dabei nicht. Das leuchtet mir beides ein und dazu habe ich auch keine Fragen.

Der andere übergeordnete Grund, natürlich mit dem Schutz der Person verbunden, doch in gewisser Weise fast das Gegenteil, ist die Freiheit, sich ohne Einschränkung zu zeigen, ja: authentischer zu sein, weil man beispielsweise frei von Nützlichkeiten ist, wie Du sagst. Da würde ich gerne nachfragen. Zunächst: Sind nicht alle Online-Identitäten in gewissem Maße „unauthentisch“, weil „gemacht“? Oder auch: Kann man anonym überhaupt authentisch sein oder fehlt da nicht immer etwas?

Was mir auch unmittelbar einleuchtet ist, dass man die Beiträge anonymer Personen anders liest, weil man frei von dem Erwartungshorizont ist, den man einer Person, deren Status man kennt, gegenüber mitbringt. Im Prinzip könnte man ja auch als Leserin die Personen anonymisieren, indem man eben nicht auf das Impressum oder auf „Über das Blog“ klickt und sich nicht das Twitterprofil durchliest, sondern nur die Texte wirken lässt. Machst Du das? Wie liest Du die Beiträge von anderen Personen im Netz?

Und schließlich: Gibt es Momente, in denen Du Deine Anonymität bereust?

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By: Anonymität im Internet | Erbloggtes http://www.kneipenlog.de/interview-mit-erbloggtes/#comment-419 Sun, 26 May 2013 09:02:10 +0000 http://www.kneipenlog.de/?p=1798#comment-419 [...] Interview mit etwas Unbekanntem. In: Kneipenlog, 25. Mai 2013. [...]

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By: MS http://www.kneipenlog.de/interview-mit-erbloggtes/#comment-418 Sun, 26 May 2013 08:27:56 +0000 http://www.kneipenlog.de/?p=1798#comment-418 Die besten Verschwörungstheorien zur Identität von Erbloggtes:

1) Es handelt sich bei ihm um den Freiherren Karl-Theodor zu Guttenberg, der jetzt nach seinem erzwungenen Rücktritt die Schändlichkeit seines Tuns eingesehen und sehr viel Zeit hat. Wie ein akademischer Batman widmet er sich jetzt mit aller Energie anderen Doktorbetrügern. Bester Hinweis: Erbloggtes fing genau 2 Wochen nach dem Rücktritt mit dem Bloggen an.

2) Erbloggtes ist ein Agent Provocateur des Verfassungsschutzes. Die Bloggerszene hat ja aktiv am Sturz mehrerer Politiker mitgearbeitet und diese staatsschädlichen Umtriebe lassen sich nicht dulden! Aus der Anonymität heraus soll diese Szene daher aufgeklärt werden. Hinweis: In einem Chat am 23.4.2011 benutzte Erbloggtes eine IP der Bundesstelle für Fernmeldestatistik.

3) Erbloggtes ist der Schlagersänger Mickie Krause, der in Wirklichkeit hochintelligent ist, aber dies nicht öffentlich zeigen kann. Das anonyme Bloggen ist seine Variante damit umzugehen. Hinweis dafür: Die ersten 27, mittlerweile gelöschten Beiträge des Blogs beschäftigten sich in allen Details mit der Mallorca-Schlagerszene.

4) Es handelt sich bei Erbloggtes um jemanden, der bei seiner Doktorarbeit gepfuscht hat und jetzt von Gewissensbissen geplagt wird. In Wirklichkeit wünscht er sich nichts mehr als dass Vroniplag sich endlich auch mal seine Dissertation über das poststrukturalistische Paarungsverhalten des europäischen Iltis anschaut und ihn entlarvt. Hinweis: Am 12.11.2012 veröffentlichte er nachts um 4 einen offenbar betrunkenen geschriebenen Artikel, in dem er seinen Betrug beichtete. 4 Minuten später verschwand der Artikel

5) Erbloggtes ist Jan Fleischhauer. Fleischhauer lebt bekanntlich zurückgezogen in einer Höhle im Hunsrück und schickt seine Kolumnen und Blogposts per Briefpost an die Redaktion. Die von ihm mit dem Transport zum nächsten Briefkasten beauftragten Dorfjugendlichen haben sich den Spaß gemacht und sie durch den bekannten Unfug ersetzt. Hinweis dafür: Sowohl Fleischhauer-Kolumnen als auch Erbloggtes-Beiträge erscheinen zeitlich genau in der Zeitspanne, die eine Sekretärin benötigt, um sie nach Erhalt der Post abzutippen.

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