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	<title>Comments on: Der Souverän des Filters</title>
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	<description>Ein Prost auf die Erkenntnis!</description>
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		<title>By: aloo masala</title>
		<link>http://www.kneipenlog.de/der-souveran-des-filters/#comment-595</link>
		<dc:creator><![CDATA[aloo masala]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Sep 2013 01:05:21 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der Job einer Suchmaschine sollte darin bestehen, das Informationsbedürfnis eines Nutzer so gut es geht zu befriedigen. Das Informationsbedürfnis eines Nutzers ist per se persönlicher Natur. Die ganze Herausforderung besteht nun weniger darin, dass die Suchmaschine die Ergebnisse einer Suchanfrage findet, sondern in welcher Reihenfolge sie ihre Ergebnisse dem Nutzer präsentieren soll. Für den Nutzer ist die Ergebnisliste dann gut, wenn die Dokumente, für die er sich am meisten interessiert, möglichst weit oben in der Liste sind. Welche Reihenfolge ein Nutzer für gut befindet, ist eine ganz persönliche Sache.
 
AltaVista war eine Suchmaschine, die Ergebnisse in einer für den Nutzer unbefriedigenden Reihenfolge präsentiert hat. Oder besser gesagt, die Reihenfolge der Ergebnisse von Google entsprach eher den persönlichen Bedürfnissen der meisten Nutzer. Es ging also schon damals um Personalisierung, obwohl noch alles unpersonalisiert war. 

Um das Informationsbedürfnis so gut wie möglich zu befriedigen gibt es zwei Möglichkeiten:

a) Der Nutzer macht sich die Arbeit: Er formuliert komplizierte Anfragen, sucht in den Ergebnislisten und verfeinert auf iterative Weise seine Suchanfrage

b) Die Suchmaschine nimmt die Arbeit durch Personalisierung ab und man kann weiterhin seine zwei oder drei Schlüsselwörter eingeben

Was sich also bei personalisierter Suche ändern sollte, ist nur die Reihenfolge der Ergebnisse und nicht die Menge der Ergebnisse selbst (wie Google das macht, weiß ich nicht). Die aktuellen Nachteile, dass man z.B. irgendwann keine interessanten neuen Informationen mehr findet, ist kein Argument gegen Personalisierung, sondern eher ein Argument gegen den aktuellen Algorithmus.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Job einer Suchmaschine sollte darin bestehen, das Informationsbedürfnis eines Nutzer so gut es geht zu befriedigen. Das Informationsbedürfnis eines Nutzers ist per se persönlicher Natur. Die ganze Herausforderung besteht nun weniger darin, dass die Suchmaschine die Ergebnisse einer Suchanfrage findet, sondern in welcher Reihenfolge sie ihre Ergebnisse dem Nutzer präsentieren soll. Für den Nutzer ist die Ergebnisliste dann gut, wenn die Dokumente, für die er sich am meisten interessiert, möglichst weit oben in der Liste sind. Welche Reihenfolge ein Nutzer für gut befindet, ist eine ganz persönliche Sache.</p>
<p>AltaVista war eine Suchmaschine, die Ergebnisse in einer für den Nutzer unbefriedigenden Reihenfolge präsentiert hat. Oder besser gesagt, die Reihenfolge der Ergebnisse von Google entsprach eher den persönlichen Bedürfnissen der meisten Nutzer. Es ging also schon damals um Personalisierung, obwohl noch alles unpersonalisiert war. </p>
<p>Um das Informationsbedürfnis so gut wie möglich zu befriedigen gibt es zwei Möglichkeiten:</p>
<p>a) Der Nutzer macht sich die Arbeit: Er formuliert komplizierte Anfragen, sucht in den Ergebnislisten und verfeinert auf iterative Weise seine Suchanfrage</p>
<p>b) Die Suchmaschine nimmt die Arbeit durch Personalisierung ab und man kann weiterhin seine zwei oder drei Schlüsselwörter eingeben</p>
<p>Was sich also bei personalisierter Suche ändern sollte, ist nur die Reihenfolge der Ergebnisse und nicht die Menge der Ergebnisse selbst (wie Google das macht, weiß ich nicht). Die aktuellen Nachteile, dass man z.B. irgendwann keine interessanten neuen Informationen mehr findet, ist kein Argument gegen Personalisierung, sondern eher ein Argument gegen den aktuellen Algorithmus.</p>
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		<title>By: Quantenwelt</title>
		<link>http://www.kneipenlog.de/der-souveran-des-filters/#comment-414</link>
		<dc:creator><![CDATA[Quantenwelt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 May 2013 07:07:56 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&quot; Dir werden andere Seiten angezeigt als mir, weil Du nach anderen Begriffen (oder Kombinationen) suchst.&quot;
Ja, genau. Und ich finde das gut.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8221; Dir werden andere Seiten angezeigt als mir, weil Du nach anderen Begriffen (oder Kombinationen) suchst.&#8221;<br />
Ja, genau. Und ich finde das gut.</p>
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		<title>By: Erbloggtes</title>
		<link>http://www.kneipenlog.de/der-souveran-des-filters/#comment-413</link>
		<dc:creator><![CDATA[Erbloggtes]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 May 2013 10:55:42 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Doch, genau das: Eine personalisierte Suchseite hindert Dich daran, auf dieselben Inhalte zuzugreifen wie alle anderen. Mit Hilfe der Suche wirst Du die ungefilterte Information nicht bekommen.
Natürlich ist es schwierig, so generelle Behauptungen zu treffen. Man kann das umgehen; vielleicht auch abschalten; Google filtert vielleicht gar nicht so richtig, sondern setzt die Ergebnisse nur weiter nach unten (so ab Treffer 100 wirkt das aber so ähnlich wie wenn sie rausgefiltert wären). Google versucht, Deine Interessen zu treffen, vielleicht nicht die Interessen einer Diktatur. (Aber was ist mit lokalen/nationalen Ergebnis&quot;optimierungen&quot;? Warum sollte Google annehmen, dass ich eine Pizzeria hier im Ort suche und nicht irgendeine Pizzeria?)
Die Bedingung von Olivier Laurelli ist nicht so dumm. Damit wird nämlich die Unterschiedlichkeit der Netzerfahrung aus dem Netz selbst hinausverlagert in das Individuum: Dir werden andere Seiten angezeigt als mir, weil Du nach anderen Begriffen (oder Kombinationen) suchst. Dasselbe gilt für Twitter &amp; Blogs: Du entscheidest, Du filterst.
Das Individuum filtert das Netz. Das Netz filtert nicht. Das bedeutet Netzneutralität.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Doch, genau das: Eine personalisierte Suchseite hindert Dich daran, auf dieselben Inhalte zuzugreifen wie alle anderen. Mit Hilfe der Suche wirst Du die ungefilterte Information nicht bekommen.<br />
Natürlich ist es schwierig, so generelle Behauptungen zu treffen. Man kann das umgehen; vielleicht auch abschalten; Google filtert vielleicht gar nicht so richtig, sondern setzt die Ergebnisse nur weiter nach unten (so ab Treffer 100 wirkt das aber so ähnlich wie wenn sie rausgefiltert wären). Google versucht, Deine Interessen zu treffen, vielleicht nicht die Interessen einer Diktatur. (Aber was ist mit lokalen/nationalen Ergebnis&#8221;optimierungen&#8221;? Warum sollte Google annehmen, dass ich eine Pizzeria hier im Ort suche und nicht irgendeine Pizzeria?)<br />
Die Bedingung von Olivier Laurelli ist nicht so dumm. Damit wird nämlich die Unterschiedlichkeit der Netzerfahrung aus dem Netz selbst hinausverlagert in das Individuum: Dir werden andere Seiten angezeigt als mir, weil Du nach anderen Begriffen (oder Kombinationen) suchst. Dasselbe gilt für Twitter &#038; Blogs: Du entscheidest, Du filterst.<br />
Das Individuum filtert das Netz. Das Netz filtert nicht. Das bedeutet Netzneutralität.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>By: Joachim</title>
		<link>http://www.kneipenlog.de/der-souveran-des-filters/#comment-410</link>
		<dc:creator><![CDATA[Joachim]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 May 2013 11:41:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kneipenlog.de/?p=1742#comment-410</guid>
		<description><![CDATA[Der Zusammenhang ist mir jetzt nicht klar. Eine Personalisierte Suchseite hindert mich doch nicht daran, auf dieselben Inhalte zuzugreifen, wie alle anderen. Sie gibt mir andere Vorschläge, weil ich andere Interessen habe. Aber genau diese Vorschläge brauche ich doch. Was soll ich mit euren Suchergebnissen? Sie interessieren mich nicht. Ich habe auch nicht dieselbe Twitter-Timeline und dieselben Facebook-Meldungen, wie alle andere. Und mein Feedreader zeigt mir andere Blogs als eurer euch.

Sorry, aber Netzneutralität ist ein anderes Thema. Personalisierte Suche hindert mich nicht, an ihr vorbei oder über sie auf ungefilterte Information zuzugreifen. Im Gegenteil, sie hilft mir, die für mich interessante Information auch zu finden.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Zusammenhang ist mir jetzt nicht klar. Eine Personalisierte Suchseite hindert mich doch nicht daran, auf dieselben Inhalte zuzugreifen, wie alle anderen. Sie gibt mir andere Vorschläge, weil ich andere Interessen habe. Aber genau diese Vorschläge brauche ich doch. Was soll ich mit euren Suchergebnissen? Sie interessieren mich nicht. Ich habe auch nicht dieselbe Twitter-Timeline und dieselben Facebook-Meldungen, wie alle andere. Und mein Feedreader zeigt mir andere Blogs als eurer euch.</p>
<p>Sorry, aber Netzneutralität ist ein anderes Thema. Personalisierte Suche hindert mich nicht, an ihr vorbei oder über sie auf ungefilterte Information zuzugreifen. Im Gegenteil, sie hilft mir, die für mich interessante Information auch zu finden.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Erbloggtes</title>
		<link>http://www.kneipenlog.de/der-souveran-des-filters/#comment-407</link>
		<dc:creator><![CDATA[Erbloggtes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 May 2013 00:16:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kneipenlog.de/?p=1742#comment-407</guid>
		<description><![CDATA[Die französische Arte-Doku &quot;Die wilden Wurzeln des World Wide Web&quot; (http://www.arte.tv/guide/de/047954-000/die-wilden-wurzeln-des-world-wide-web), zuerst ausgestrahlt am 14. Mai 2013, erläutert Utes Verknüpfung von ungefilterten Suchergebnissen mit Netzneutralität: Olivier Laurelli von reflets.info sagt: Netzneutralität bedeutet, dass jeder, der im Netz ist, es auf die gleiche Art wahrnimmt und von jedem beliebigen Ort auf dieselben Inhalte zugreifen kann.
Benjamin Bayart, Vorsitzender des French Data Network, ergänzt, dass Netzneutralität eine Grundbedingung freier Meinungsäußerung im Internet ist, da man andernfalls gar nicht weiß, ob das, was man sieht, so auch produziert (gemeint) wurde, oder ob etwas daran verändert ist.
Oder warum sollte ich darauf vertrauen, dass das, was mir angezeigt wird, nicht zuvor verändert wurde? Beispiel: Vielleicht schreibt der Fleischhauer ja immer kluge Sachen, aber irgendein Mittler macht sich einen Spaß daraus, es (mir?) stets nur durch einen Begriffsverdrehungsfilter hindurch anzuzeigen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die französische Arte-Doku &#8220;Die wilden Wurzeln des World Wide Web&#8221; (<a href="http://www.arte.tv/guide/de/047954-000/die-wilden-wurzeln-des-world-wide-web" rel="nofollow">http://www.arte.tv/guide/de/047954-000/die-wilden-wurzeln-des-world-wide-web</a>), zuerst ausgestrahlt am 14. Mai 2013, erläutert Utes Verknüpfung von ungefilterten Suchergebnissen mit Netzneutralität: Olivier Laurelli von reflets.info sagt: Netzneutralität bedeutet, dass jeder, der im Netz ist, es auf die gleiche Art wahrnimmt und von jedem beliebigen Ort auf dieselben Inhalte zugreifen kann.<br />
Benjamin Bayart, Vorsitzender des French Data Network, ergänzt, dass Netzneutralität eine Grundbedingung freier Meinungsäußerung im Internet ist, da man andernfalls gar nicht weiß, ob das, was man sieht, so auch produziert (gemeint) wurde, oder ob etwas daran verändert ist.<br />
Oder warum sollte ich darauf vertrauen, dass das, was mir angezeigt wird, nicht zuvor verändert wurde? Beispiel: Vielleicht schreibt der Fleischhauer ja immer kluge Sachen, aber irgendein Mittler macht sich einen Spaß daraus, es (mir?) stets nur durch einen Begriffsverdrehungsfilter hindurch anzuzeigen.</p>
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