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	<title>Comments on: Geschichten werden gemacht</title>
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	<description>Ein Prost auf die Erkenntnis!</description>
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		<title>By: KarlRainer</title>
		<link>http://www.kneipenlog.de/410/#comment-210</link>
		<dc:creator><![CDATA[KarlRainer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Feb 2013 21:34:24 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Blättere ich in &quot;Knauers grosser Religionsführer&quot; (670 Religionen Kirchen und Kulte) sehe ich mit meiner linken Hirnhälfte die verblüffende Aehnlichkeit hierarchischer Strukturen in Tempeln und Universitäten. In unseren geografischen Regionen, als es Wissenschaft im heutigen Sinne noch nicht gab, sprach die über dem tumben Volk stehende Elite zum Beispiel Latein. Man nannte sich noch nicht Dr. sondern mindestens Priester. Je nach &quot;Tempel&quot;, ob in Luxor, Vatikan oder Oxford wurden und werden Geschichten am ehesten geglaubt wenn sie von ganz oben kommen. Der Hoheprister wird zum Professor, sozusagen. Mit dem Nobeldings wird man dann zum Papst. Zum Beispiel zum Krebspapst.

Dass es mit den „Esis“ soweit kommen konnte hängt nach meiner Ansicht auch und immer mehr mit wirtschaftlichen Faktoren zusammen. Das Geschäft mit dem Placebo-Effekt blüht und gedeiht - zum Aerger der… „RUHE DAHINTEN“!

Und die rechte Hirnhälfte?
Nun… sie ist unter anderem Fan von Jane Goodall. Wissenschaft pur mit Schimpansen in Freiheit. Dreissig Jahre lang. Hauptpersonen Freud und Frodo. Ich bin extrem begeistert von dieser art Naturwissenschaft. Ehrlicher als mit Schimpansen geht’s ja wohl nicht. Gut, da wären noch die Bonobos… aber die… (räusper)

Quantenwelt sagt, weiter oben:
Nein! Wenn wir den unwissenschaftlichen Geschichten unsere eigenen gegenüberstellen, haben wir schon verloren.

Ich sage:
Kommt auf das Thema an. Und wie man es schmackhaft verpackt.
Und noch was - schuld an der vielzitierten Verblödung des Volkes ist nicht der Fernseher. Schuld sind die welche die Geschichten für den Fernseher schreiben. Jaajaaa, nicht alle.

:)

I say. Digo eu.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Blättere ich in &#8220;Knauers grosser Religionsführer&#8221; (670 Religionen Kirchen und Kulte) sehe ich mit meiner linken Hirnhälfte die verblüffende Aehnlichkeit hierarchischer Strukturen in Tempeln und Universitäten. In unseren geografischen Regionen, als es Wissenschaft im heutigen Sinne noch nicht gab, sprach die über dem tumben Volk stehende Elite zum Beispiel Latein. Man nannte sich noch nicht Dr. sondern mindestens Priester. Je nach &#8220;Tempel&#8221;, ob in Luxor, Vatikan oder Oxford wurden und werden Geschichten am ehesten geglaubt wenn sie von ganz oben kommen. Der Hoheprister wird zum Professor, sozusagen. Mit dem Nobeldings wird man dann zum Papst. Zum Beispiel zum Krebspapst.</p>
<p>Dass es mit den „Esis“ soweit kommen konnte hängt nach meiner Ansicht auch und immer mehr mit wirtschaftlichen Faktoren zusammen. Das Geschäft mit dem Placebo-Effekt blüht und gedeiht &#8211; zum Aerger der… „RUHE DAHINTEN“!</p>
<p>Und die rechte Hirnhälfte?<br />
Nun… sie ist unter anderem Fan von Jane Goodall. Wissenschaft pur mit Schimpansen in Freiheit. Dreissig Jahre lang. Hauptpersonen Freud und Frodo. Ich bin extrem begeistert von dieser art Naturwissenschaft. Ehrlicher als mit Schimpansen geht’s ja wohl nicht. Gut, da wären noch die Bonobos… aber die… (räusper)</p>
<p>Quantenwelt sagt, weiter oben:<br />
Nein! Wenn wir den unwissenschaftlichen Geschichten unsere eigenen gegenüberstellen, haben wir schon verloren.</p>
<p>Ich sage:<br />
Kommt auf das Thema an. Und wie man es schmackhaft verpackt.<br />
Und noch was &#8211; schuld an der vielzitierten Verblödung des Volkes ist nicht der Fernseher. Schuld sind die welche die Geschichten für den Fernseher schreiben. Jaajaaa, nicht alle.</p>
<p>:)</p>
<p>I say. Digo eu.</p>
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		<title>By: Erbloggtes</title>
		<link>http://www.kneipenlog.de/410/#comment-55</link>
		<dc:creator><![CDATA[Erbloggtes]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Dec 2012 12:07:27 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der Ausgangspunkt war doch, wie man dem Publikum den Unterschied zwischen Wissenschaft und Pseudowissenschaft vermittelt, damit das Publikum einzuschätzen lernt, worauf es inwiefern setzen kann.
Den Unterschied kann man aber nur durch Wissenschafts-Prozess-Geschichten erläutern, also Geschichten von Menschen, die etwas erforschen. Wenn man die Entstehung der Homöopathie-Weisheiten rekonstruiert, müsste doch klar sein, dass nur sehr autoritätsgläubige Leute noch sagen können: &quot;Hey, ich bin überzeugt, dass die dabei herausgekommenen Aussagen zuverlässig wahr sind.&quot;
Leider ist es aber so, dass man, wenn man kritisch und ehrlich ist, auch in der Darstellung von wissenschaftlichen Fortschritten solche Punkte erreicht, wo es nicht mehr völlig plausibel ist, warum das eine nun mit Sicherheit wahrer sein sollte als das andere. Das ist ja das Wesen einer reflexiven, skeptischen Wissenschaft, dass sie (gewagte) Thesen aufstellt und diese dann reihenweise wieder verwirft.
Wenn man ehrlich erläutern will, warum sich in einer Wissenschaft eine Präferenz für eine bestimmte Theorie herausgebildet hat, darf man wohl die dezisionistischen Stellen nicht ausblenden. Sonst unterscheidet sich nämlich Wissenschaftsfortschritt nicht mehr von Humbugfortschritt, in dem dezisionistische Elemente immer überdeckt werden. Ich merke, dass ich da eine paradoxe Haltung habe. Mein Gefühl sagt mir aber: Man darf Wissenschaft nicht als wahr darstellen, wenn man Leute überzeugen will. Denn als wahr darstellen, das können die Scharlatane besser.
Anders ist es mit Geschichten von Erfindungen: Die funktionieren.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Ausgangspunkt war doch, wie man dem Publikum den Unterschied zwischen Wissenschaft und Pseudowissenschaft vermittelt, damit das Publikum einzuschätzen lernt, worauf es inwiefern setzen kann.<br />
Den Unterschied kann man aber nur durch Wissenschafts-Prozess-Geschichten erläutern, also Geschichten von Menschen, die etwas erforschen. Wenn man die Entstehung der Homöopathie-Weisheiten rekonstruiert, müsste doch klar sein, dass nur sehr autoritätsgläubige Leute noch sagen können: &#8220;Hey, ich bin überzeugt, dass die dabei herausgekommenen Aussagen zuverlässig wahr sind.&#8221;<br />
Leider ist es aber so, dass man, wenn man kritisch und ehrlich ist, auch in der Darstellung von wissenschaftlichen Fortschritten solche Punkte erreicht, wo es nicht mehr völlig plausibel ist, warum das eine nun mit Sicherheit wahrer sein sollte als das andere. Das ist ja das Wesen einer reflexiven, skeptischen Wissenschaft, dass sie (gewagte) Thesen aufstellt und diese dann reihenweise wieder verwirft.<br />
Wenn man ehrlich erläutern will, warum sich in einer Wissenschaft eine Präferenz für eine bestimmte Theorie herausgebildet hat, darf man wohl die dezisionistischen Stellen nicht ausblenden. Sonst unterscheidet sich nämlich Wissenschaftsfortschritt nicht mehr von Humbugfortschritt, in dem dezisionistische Elemente immer überdeckt werden. Ich merke, dass ich da eine paradoxe Haltung habe. Mein Gefühl sagt mir aber: Man darf Wissenschaft nicht als wahr darstellen, wenn man Leute überzeugen will. Denn als wahr darstellen, das können die Scharlatane besser.<br />
Anders ist es mit Geschichten von Erfindungen: Die funktionieren.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Quantenwelt</title>
		<link>http://www.kneipenlog.de/410/#comment-54</link>
		<dc:creator><![CDATA[Quantenwelt]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Dec 2012 07:53:12 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[...und was Dierk gleich zu Anfang sagt: Der kleine Alternativ-David, der gegen Pharma-Goliath antritt ist einfach eine zu gute Geschichte.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;und was Dierk gleich zu Anfang sagt: Der kleine Alternativ-David, der gegen Pharma-Goliath antritt ist einfach eine zu gute Geschichte.</p>
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	<item>
		<title>By: Quantenwelt</title>
		<link>http://www.kneipenlog.de/410/#comment-53</link>
		<dc:creator><![CDATA[Quantenwelt]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Dec 2012 07:48:23 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Frage ist doch, welche Art von Geschichten wir erzählen wollen.

Klar können wir die Geschichten von Menschen erzählen, aber der Fall das einige wenige Menschen monatelang mit der Wahrheit ringen und endlich zum Durchbruch kommen, ist sehr selten. Gerade im Gebiet der Medizin, wo sich so viel Pseudowissenschaft herumtreibt. Dort sind die tatsächlichen Entdeckungsgeschichten eher langatmig und träge. Und es mangelt ihnen oft an klaren Heldinnen oder Helden.

Was  ich eher im Sinne hatte, war das Märchen von dem perfekten Menschlichen Immunsystem, das die Evolution zu Krone der Schöpfung entwickelt hat und das heroisch jede Krankheit bekämpfen kann, wenn die Person nur ausreichend Selbstheilungskräfte aktiviert und mit sich und der bambifizierten Natur im Gleichgewicht ist. Dieser Geschichte hat die naturwissenschaftliche Medizin wenig entgegenzusetzen. Und die evidenzbasierte schon gar nicht.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Frage ist doch, welche Art von Geschichten wir erzählen wollen.</p>
<p>Klar können wir die Geschichten von Menschen erzählen, aber der Fall das einige wenige Menschen monatelang mit der Wahrheit ringen und endlich zum Durchbruch kommen, ist sehr selten. Gerade im Gebiet der Medizin, wo sich so viel Pseudowissenschaft herumtreibt. Dort sind die tatsächlichen Entdeckungsgeschichten eher langatmig und träge. Und es mangelt ihnen oft an klaren Heldinnen oder Helden.</p>
<p>Was  ich eher im Sinne hatte, war das Märchen von dem perfekten Menschlichen Immunsystem, das die Evolution zu Krone der Schöpfung entwickelt hat und das heroisch jede Krankheit bekämpfen kann, wenn die Person nur ausreichend Selbstheilungskräfte aktiviert und mit sich und der bambifizierten Natur im Gleichgewicht ist. Dieser Geschichte hat die naturwissenschaftliche Medizin wenig entgegenzusetzen. Und die evidenzbasierte schon gar nicht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Hans Zauner</title>
		<link>http://www.kneipenlog.de/410/#comment-51</link>
		<dc:creator><![CDATA[Hans Zauner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Dec 2012 15:26:04 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[ich möchte bei Lars&#039; Kommentar einhaken: Die Leute wollen Geschichten über echte Menschen hören, nicht abstrakte Fakten präsentiert bekommen. Dazu gehört meiner Meinung nach auch, die Geschichte zu erzählen, wie neue Erkenntnisse zustande kamen und wer unter den Forschen  mit den Kollegen evtl. gestritten hat und so weiter. Wenn die Leser mehr darüber erfahren, wie Wissenschaftler arbeiten, wie und warum sich neue Erkenntnisse durchsetzen und alte Ideen fallengelassen werden  dann fällt es auch leichter, die EsoSchlabbersäcke zu enttarnen. Inspiriert durch die Diskussion hier, habe ich mir auf meinem Blog Gedanken darüber gemacht, wieso ich selbst den Wissenschaftlern und nicht den Esoschlabbersäcken vertraue ( http://panagrellus.de/?p=126 ). Ihr könnt ja mal zwischen zwei Bier zu mir rübergucken , aber die kurze Antwort ist: Logik, Daten, Experimente sind wichtig, aber am Ende kommt es drauf an, dass ich erlebt habe, wie Wissenschaft funktioniert.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich möchte bei Lars&#8217; Kommentar einhaken: Die Leute wollen Geschichten über echte Menschen hören, nicht abstrakte Fakten präsentiert bekommen. Dazu gehört meiner Meinung nach auch, die Geschichte zu erzählen, wie neue Erkenntnisse zustande kamen und wer unter den Forschen  mit den Kollegen evtl. gestritten hat und so weiter. Wenn die Leser mehr darüber erfahren, wie Wissenschaftler arbeiten, wie und warum sich neue Erkenntnisse durchsetzen und alte Ideen fallengelassen werden  dann fällt es auch leichter, die EsoSchlabbersäcke zu enttarnen. Inspiriert durch die Diskussion hier, habe ich mir auf meinem Blog Gedanken darüber gemacht, wieso ich selbst den Wissenschaftlern und nicht den Esoschlabbersäcken vertraue ( <a href="http://panagrellus.de/?p=126" rel="nofollow">http://panagrellus.de/?p=126</a> ). Ihr könnt ja mal zwischen zwei Bier zu mir rübergucken , aber die kurze Antwort ist: Logik, Daten, Experimente sind wichtig, aber am Ende kommt es drauf an, dass ich erlebt habe, wie Wissenschaft funktioniert.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: jhermes</title>
		<link>http://www.kneipenlog.de/410/#comment-50</link>
		<dc:creator><![CDATA[jhermes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Dec 2012 14:09:30 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Am Gesprächsanfang war noch der Eso-Schlabbersack der Gegner der Wissenschaftler :)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Am Gesprächsanfang war noch der Eso-Schlabbersack der Gegner der Wissenschaftler :)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: jhermes</title>
		<link>http://www.kneipenlog.de/410/#comment-49</link>
		<dc:creator><![CDATA[jhermes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Dec 2012 13:41:27 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wohl! Es geht ja gar nicht darum, WAS erzählt wird, ich denke, da sind wir uns weitgehend einig, dass keine Fakten hinzuerfunden werden sollten, nur um Geschichten zu vervollständigen. Es geht um das WIE - wenn ihr euch den &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=Jk0vryhrQLc&amp;feature=youtu.be&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;heutigen Vortrag von Anatol Stefanowitsch&lt;/a&gt; anlässlich des 29c3 (ach, schaut selbst nach, was das ist) anschaut, seht ihr direkt zu Anfang ein Musterbeispiel von der Art Verpackung, die ich meine: Anatol spricht über Sprache, holt das Publikum aber da ab, wo er es zu Recht vermutet - mit einem PERL-Programm, über das er in das Thema einleitet.  
Die wahren (oder besser: Wissenschaftlich untermauerbaren) Geschichten sind müssen keineswegs die langweiligeren sein. Der Spaß kann doch gerade darin liegen, pseudowissenschaftliches Gebrabbel dadurch zu entlarven, indem man es lächerlich macht. Warum nicht mal eine Glosse schreiben zur Geschichte der verzweifelten Versuche, die Gefährlichkeit von Handystrahlung nachzuweisen? Mit Aluhut auf dem Titel.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wohl! Es geht ja gar nicht darum, WAS erzählt wird, ich denke, da sind wir uns weitgehend einig, dass keine Fakten hinzuerfunden werden sollten, nur um Geschichten zu vervollständigen. Es geht um das WIE &#8211; wenn ihr euch den <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Jk0vryhrQLc&#038;feature=youtu.be" rel="nofollow">heutigen Vortrag von Anatol Stefanowitsch</a> anlässlich des 29c3 (ach, schaut selbst nach, was das ist) anschaut, seht ihr direkt zu Anfang ein Musterbeispiel von der Art Verpackung, die ich meine: Anatol spricht über Sprache, holt das Publikum aber da ab, wo er es zu Recht vermutet &#8211; mit einem PERL-Programm, über das er in das Thema einleitet.<br />
Die wahren (oder besser: Wissenschaftlich untermauerbaren) Geschichten sind müssen keineswegs die langweiligeren sein. Der Spaß kann doch gerade darin liegen, pseudowissenschaftliches Gebrabbel dadurch zu entlarven, indem man es lächerlich macht. Warum nicht mal eine Glosse schreiben zur Geschichte der verzweifelten Versuche, die Gefährlichkeit von Handystrahlung nachzuweisen? Mit Aluhut auf dem Titel.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Lars</title>
		<link>http://www.kneipenlog.de/410/#comment-48</link>
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Dec 2012 12:22:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kneipenlog.de/?p=410#comment-48</guid>
		<description><![CDATA[Nur mal so als Einwurf aus der schreibenden Zunft: Geschichten im klassischen Sinne kann man eh nur über menschliche oder anthropomorphe Akteure erzählen - nicht über Fakten oder Ideen. In den Naturwissenschaften können und sollten wir deswegen Geschichten über Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erzählen, um unsere Ideen zu transportieren.

Soweit ganz klar. Mir scheint aber dann entscheidend zu sein, welchen Konflikt man beschreibt. Da ist Vorsicht geboten: Die Gegner von Wissenschaftlern sind meist andere Wissenschaftler, aber für unsete Geschichten ist das natürlich nicht zweckmäßig.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nur mal so als Einwurf aus der schreibenden Zunft: Geschichten im klassischen Sinne kann man eh nur über menschliche oder anthropomorphe Akteure erzählen &#8211; nicht über Fakten oder Ideen. In den Naturwissenschaften können und sollten wir deswegen Geschichten über Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erzählen, um unsere Ideen zu transportieren.</p>
<p>Soweit ganz klar. Mir scheint aber dann entscheidend zu sein, welchen Konflikt man beschreibt. Da ist Vorsicht geboten: Die Gegner von Wissenschaftlern sind meist andere Wissenschaftler, aber für unsete Geschichten ist das natürlich nicht zweckmäßig.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Quantenwelt</title>
		<link>http://www.kneipenlog.de/410/#comment-46</link>
		<dc:creator><![CDATA[Quantenwelt]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Dec 2012 09:24:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kneipenlog.de/?p=410#comment-46</guid>
		<description><![CDATA[Nein! Wenn wir den unwissenschaftlichen Geschichten unsere eigenen gegenüberstellen, haben wir schon verloren. Denn zum Einen erreichen wir damit, dass Populärwissenschaft von Pseudowissenschaft ununterscheidbar wird und zum anderen werden unsere Geschichten im Vergleich zu den Pseudowissenschaftlichen immer schlechter sein, weil sie Lücken aufweisen.
Ich kenne ein paar populärwissenschaftliche Bücher, die recht erfolgreich Geschichten erzählen, indem sie die Lücken unserer Erkenntnis einfach mit Spekulationen auffüllen. Genau das ist aber ein Problem, weil die Lesenden dann nicht mehr erkennen können, wo die offenen Fragen sind und was Wissenschaft ausmacht. Nämlich gerade die Unterscheidung zwischen Spekulation und durch Beobachtung und Experiment gefestigte Erkenntnis.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nein! Wenn wir den unwissenschaftlichen Geschichten unsere eigenen gegenüberstellen, haben wir schon verloren. Denn zum Einen erreichen wir damit, dass Populärwissenschaft von Pseudowissenschaft ununterscheidbar wird und zum anderen werden unsere Geschichten im Vergleich zu den Pseudowissenschaftlichen immer schlechter sein, weil sie Lücken aufweisen.<br />
Ich kenne ein paar populärwissenschaftliche Bücher, die recht erfolgreich Geschichten erzählen, indem sie die Lücken unserer Erkenntnis einfach mit Spekulationen auffüllen. Genau das ist aber ein Problem, weil die Lesenden dann nicht mehr erkennen können, wo die offenen Fragen sind und was Wissenschaft ausmacht. Nämlich gerade die Unterscheidung zwischen Spekulation und durch Beobachtung und Experiment gefestigte Erkenntnis.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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